140 Menschen an unbewilligter Demonstration in Herisau AR


News Redaktion
Schweiz / 06.08.22 17:24

In Herisau AR haben nach offiziellen Angaben rund 140 Menschen an einer unbewilligten Kundgebung am Samstag unter anderem für die Neutralität der Schweiz und gegen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) demonstriert. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit einem Grossaufgebot vor Ort, liess die Gruppe aber aus Gründen der Verhältnismässigkeit gewähren.

Nach Angaben der Polizei demonstrierten am Samstag in Herisau AR rund 140 Personen. (FOTO: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)
Nach Angaben der Polizei demonstrierten am Samstag in Herisau AR rund 140 Personen. (FOTO: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)

Nach rund eineinhalb Stunden löste sich die Demonstration wieder auf, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilte. Zu grösseren Zwischenfällen kam es nicht. Die Beamtinnen und Beamten führten mehrere Personenkontrollen durch und erhoben Personalien.

Auf die Kundgebung hingewiesen worden war die Polizei von "besorgten Bürgern", wie es hiess. Eine Gruppierung hatte in den sozialen Medien zu einer Kundgebung gegen eine angebliche "Plandiktatur" der WHO aufgerufen.

Ähnliche Aufrufe waren während der Höhepunkte der Corona-Pandemie laut geworden. Die Demonstrierenden führten unter anderem auch Schweizer Flaggen und ein Schild mit der Aufschrift "Neutralität" mit.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Clientis-Banken steigern Gewinn im erstem Halbjahr um 7,7 Prozent
Wirtschaft

Clientis-Banken steigern Gewinn im erstem Halbjahr um 7,7 Prozent

Die 14 Banken der Clientis-Gruppe haben in der ersten Jahreshälfte 2022 mehr verdient. Der Reingewinn stieg um 7,7 Prozent auf 31,7 Millionen Franken.

Rückreiseverkehr aus Ferien führt zu Stau am Gotthard
Schweiz

Rückreiseverkehr aus Ferien führt zu Stau am Gotthard

In vielen Deutschschweizer Kantonen enden an diesem Wochenende die Sommerferien. Der Ferienrückreiseverkehr hat am Samstag beim Gotthard-Südportal entsprechend zu einem langen Stau geführt.

Fischsterben in der Oder: Die Ursachensuche geht weiter
International

Fischsterben in der Oder: Die Ursachensuche geht weiter

Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat bei der Aufklärung des Fischsterbens in der Oder anfängliche Probleme bei der Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Polen zugegeben. Sie habe nun eine bessere Koordinierung vereinbart, sagte die Grünen-Politikerin am Samstagabend bei einem Besuch in Frankfurt (Oder) nahe der Grenze. Die Ursachen sind weiter unbekannt. Spekuliert wird, dass Chemie-Abfälle in den Fluss gekippt wurden. Polens Polizei setzte für Hinweise auf Täter 210 000 Euro Belohnung aus.

Fischsterben: Umweltministerin vereinbart Zusammenarbeit mit Polen
International

Fischsterben: Umweltministerin vereinbart Zusammenarbeit mit Polen

Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat bei der Aufklärung des Fischsterbens in der Oder anfängliche Probleme bei der Zusammenarbeit mit Polen eingeräumt. Die Grünen-Politikerin strebt nun eine bessere Koordinierung an.