1,63 Millionen Franken für neuen Quartierpark Fluhmühle in Luzern


Roman Spirig
Regional / 09.09.21 15:12

Für das Quartier im Grenzgebiet Fluhmühle-Lindenstrasse zwischen Littau und Luzern plant die Stadt einen neuen Park. Für 1,63 Millionen Franken soll er in einem Hang unterhalb des Zimmereggwalds neben dem Tunnelportal der SBB entstehen.

1,63 Millionen Franken für neuen Quartierpark Fluhmühle in Luzern (Foto: KEYSTONE /  / )
1,63 Millionen Franken für neuen Quartierpark Fluhmühle in Luzern

Bereits bei der Fusion der Stadt Luzern mit Littau war Aufwertungsbedarf im Quartier Fluhmühle-Lindenstrases festgestellt worden. Ein entsprechendes Quartierentwicklungskonzept sah vor, die Grünräume im Quartier aufzuwerten und zu vergrössern.

2011 wurde bei der Einfahrt in den Fluhmühlerain auf einem Grundstück des Kantons schliesslich ein provisorischer Park erstellt, der aber Anfang dieses Jahres geschlossen werden musste, weil der Kanton das Grundstück als Baustelleninstallationsplatz für die Sanierung der Kantonsstrasse benötigte.

Nun liegt ein neues Projekt vor. Der Stadtrat kam nach Verhandlungen mit verschiedenen Grundeigentümern zum Schluss, das Grundstück unterhalb des Zimmereggwalds neben dem Tunnelportal der SBB-Linie dafür einzusetzen, schreibt er im am Donnerstag publizierten Bericht und Antrag an das Parlament.

Für den Erwerb des Grundstücks und die Erstellung des Quartierparks beantragt die Stadtregierung dem Parlament einen Kredit in Höhe von 1,63 Millionen Franken. Die Umsetzungsarbeiten sollen im Sommer 2022 beginnen und Ende 2022 fertig sein. Knapp eine halbe Million Franken sind alleine für Schutzbauten und zur Hangsicherung in dem steilen Gelände nötig.

Der Park wurde in einem partizipativen Prozess mit den Menschen im Quartier gestaltet. Trotz Neigung werde die Fläche zu einem Begegnungsort, der als identitätsstiftender Ort diene, heisst es in der Vorlage. Eine spätere Erweiterung des Parks sei nicht ausgeschlossen.

Die Hauptattraktion des Parks sei eine Holzkonstruktion mit Netzen und Seilen zum Klettern, Balancieren und Schaukeln. Sie kann von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen genutzt werden, entweder als Spielgerät, als Sitzgelegenheit oder um sich in den Netzen zu erholen und die Natur zu geniessen, heisst es weiter.

Zudem gibt es Picknicktische und Bänke auf einem von den Bewohnern gewünschten Kiesplatz zum Boule- und Bocciaspielen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Neue SBB-Strategie: Robustheit und Finanzen im Zentrum
Schweiz

Neue SBB-Strategie: Robustheit und Finanzen im Zentrum

Die SBB haben eine neue Strategie bis 2030 verfasst. In einer ersten Etappe bis 2025 stehen für sie die Robustheit des Bahnsystems und die finanzielle Stabilität im Zentrum, wie das Unternehmen am Donnerstag vor den Medien in Bern bekannt gab.

Soziologin: Stille Triage ist ethisch verheerend
Schweiz

Soziologin: Stille Triage ist ethisch verheerend

Überfüllte Intensivstationen wegen Covid-19 führen stillschweigend zu einer Selektion der zu behandelnden Patienten. Diese stille Triage sei ethisch verheerend, sagte Tanja Krones, Mitglied der Nationalen Ethikkommission, in einem Interview mit der NZZ.

Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats will Steuerfuss senken
Schweiz

Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats will Steuerfuss senken

Eine Mehrheit der Finanzkommission (Fiko) des Zürcher Kantonsrats will den Steuerfuss um einen Prozentpunkt auf 99 Prozent senken. Der Regierungsrat will diesen unverändert auf 100 Prozent belassen.

Gewerkschaften fordern kantonale Mindestlöhne für die Ostschweiz
Schweiz

Gewerkschaften fordern kantonale Mindestlöhne für die Ostschweiz

In den Ostschweizer Kantonen sollen kantonale Mindestlöhne eingeführt werden. Dies forderten am Donnerstag Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaftsbünde von St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden.