3. Gang: Auch Samuel Giger fällt aus dem Rennen - nach Exploit von René Suppiger


Eliane Schelbert
Schwingen / 24.08.19 14:58

Nach drei Gängen registriert man am Eidgenössischen Schwingfest in Zug zwei riesige Überraschungen. Nach Pirmin Reichmuth ist auch der weitere Topfavorit Samuel Giger so gut wie sicher aus dem Titelrennen gefallen.

3. Gang: Auch Samuel Giger fällt aus dem Rennen - nach Exploit von René Suppiger (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
3. Gang: Auch Samuel Giger fällt aus dem Rennen - nach Exploit von René Suppiger (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)

Nach der viel beachteten, kaum erwarteten Niederlage zum Auftakt gegen Nick Alpiger verlor Giger auch in der dritten Passe. Gigers Gegner war kein wirklich harter Brocken, sondern der Luzerner Routinier und Eidgenosse René Suppiger, der selbst innerhalb des Innenschweizer Verbandes kein dominierender Schwinger ist. Giger griff nach wenigen Sekunden mit Kurz an, liess sich aber auskontern.

Von seinem schier desaströsen Festbeginn mit einer Niederlage und einem Gestellten erholte sich Pirmin Reichmuth mittlerweile mit einem Sieg über den Zürcher Nichteidgenossen Shane Dändliker. Aber selbst hier hatte Reichmuth seine Mühe. Er geriet kurz in Bedrängnis, bevor er den Gegner am Boden überdrückte. Der neuerliche Punktverlust von 0,25 Punkten belastet Reichmuths Punktekonto weiter.

Vom Favoriten-Quintett hielten sich Armon Orlik, Christian Stucki und Joel Wicki schadlos. Stucki wuchtete Werner Suppiger so kraftvoll ins Sägemehl, dass sich der Luzerner Turner an der Schulter verletzte und abtransportiert werden musste. Wicki macht weiterhin einen unwiderstehlichen Eindruck. Für den platten Sieg gegen den schwer zu schlagenden Berner Oberländer Jonas Lengacher benötigte der Sörenberger erneut nur wenige Sekunden. Armon Orlik hatte gegen den Urner Teilverbandskranzer Stefan Arnold ebenfalls keine Mühe.

(sda)


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