3000 Mädchen verletzten sich bei Reitunfällen


Roman Spirig
Schweiz / 23.05.19 11:00

Reiten ist vor allem bei Mädchen ein beliebter Sport, der aber auch seine Schattenseiten hat. Jedes Jahr verletzten sich in der Schweiz 8000 Personen bei Unfällen im Reitsport, davon 3000 Mädchen unter 17 Jahren.

3000 Mädchen verletzten sich bei Reitunfällen (Foto: KEYSTONE / SIGI TISCHLER)
3000 Mädchen verletzten sich bei Reitunfällen (Foto: KEYSTONE / SIGI TISCHLER)

Reiten sei für Mädchen eine der gefährlichsten Sportarten überhaupt. Oft verursachten Reitunfälle schwere Verletzungen, etwa am Kopf, oder Querschnittlähmungen seien die Folge, teilte die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) am Donnerstag mit.

Pferde seien Fluchttiere, ihr Verhalten und ihre Reaktionen seien manchmal unberechenbar. Anfänger jeden Alters sollten sich laut bfu deshalb das nötige Wissen und Können in Kursen unter Anleitung von Fachpersonal aneignen.

Wichtig ist neben der Ausbildung die Ausrüstung von Ross und Reiter: Nach bfu-Angaben lassen sich viele Kopfverletzungen mit einem passenden Reithelm vermeiden. Auch die restliche Ausrüstung der Reiter und des Pferdes sollten den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Die wichtigsten Tipps über die Sicherheit im Reitsport vermittelt die Beratungsstelle auch in einem Video.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Sommaruga:
Schweiz

Sommaruga: "Wir müssen noch die richtige Balance finden"

Der starke Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus in den letzten Tagen zeigt laut Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, dass die Schweiz die richtige Balance zwischen Lockerheit und Vorsicht noch nicht gefunden hat.

Luzerner Ferienpass an Coronapandemie angepasst
Regional

Luzerner Ferienpass an Coronapandemie angepasst

Der Luzerner Ferienpass wird trotz der Coronapandemie auch in diesem Sommer angeboten. Wegen des Virus wurde ein Teil des Angebots aber gestrichen oder ersetzt.

Stein der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen beschmiert
International

Stein der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen beschmiert

Die Statue der Kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen ist wieder einmal Opfer von Vandalismus geworden. Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag den Stein, auf dem die Skulptur sitzt, mit dem Schriftzug "Racist Fish" beschmiert. Das berichtete die Zeitung "Extra Bladet", die die Polizei auf den Vorfall aufmerksam machte.

Grossbritannien vor Ausschluss von Huawei bei 5G-Mobilfunknetz
Wirtschaft

Grossbritannien vor Ausschluss von Huawei bei 5G-Mobilfunknetz

Grossbritanniens Premierminister Boris Johnson wird einem Zeitungsbericht zufolge den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G noch in diesem Jahr ausschliessen.