38 St. Galler haben fehlerhafte Stimmzettel-Sets gemeldet


Roman Spirig
Regional / 03.10.19 16:54

38 Wählerinnen und Wähler im Kanton St. Gallen haben unvollständige Wahlunterlagen bekommen. Ob weitere betroffen sind, ist unklar. Die Staatskanzlei ruft deshalb erneut zur Prüfung der Unterlagen auf.

38 St. Galler haben fehlerhafte Stimmzettel-Sets gemeldet (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
38 St. Galler haben fehlerhafte Stimmzettel-Sets gemeldet (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Ein vollständiges Stimmzettel-Set für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober im Kanton St. Gallen enthalte 25 eingereichte Wahllisten sowie den leeren Stimmzettel, teilte die St. Galler Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Gemeldet worden seien bisher insgesamt 38 Fälle von unvollständigen oder doppelten Wahllisten in den Gemeinden Oberbüren, Niederhelfenschwil, Eggersriet und Wil. Ursache seien technische Probleme beim sogenannten Sammelhefter in der Druckerei. Die Firma gehe davon aus, dass nur eine sehr geringe Anzahl an unvollständigen Sets verschickt worden seien.

Die Staatskanzlei ruft die Stimmberechtigten erneut dazu auf, den Inhalt der Abstimmungscouverts so bald als möglich überprüfen. Falls Listen fehlten, sollen sie sich bei der Wohnsitzgemeinde melden. Alle Gemeinden seien informiert und angewiesen, fehlerhaftes Stimmmaterial umgehend zu ersetzen, hiess es in der Mitteilung.

Auch der Kanton Thurgau war von fehlerhaften Wahlunterlagen betroffen. Laut einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Montag, sind bisher 17 Fälle in vier verschiedenen Gemeinden bekannt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Konsumentenvertrauen in Grossbritannien auf 10-Jahres-Tief
Wirtschaft

Konsumentenvertrauen in Grossbritannien auf 10-Jahres-Tief

Das Konsumentenvertrauen in Grossbritannien ist Ende Mai einer Umfrage zufolge auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise vor über einem Jahrzehnt gefallen.

Kanton gibt Studie zur Coronavirus-Immunität in Auftrag
Schweiz

Kanton gibt Studie zur Coronavirus-Immunität in Auftrag

Die Zürcher Gesundheitsdirektion will wissen, wie hoch der Anteil der Personen ist, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben. Sie hat deshalb der Universität Zürich den Auftrag für eine entsprechende Studie gegeben. Rund 3000 Personen sollen auf Antikörper getestet werden.

Marriott muss Hotelbetrieb in Kuba auf US-Anordnung einstellen
Wirtschaft

Marriott muss Hotelbetrieb in Kuba auf US-Anordnung einstellen

Die US-Regierung hat Marriott angewiesen, den Hotelbetrieb im kommunistischen Kuba zu beenden. Der Betrieb des Four-Points-Sheraton-Hotels in der Hauptstadt Havanna müsse auf Anordnung des Finanzministeriums in Washington bis zum 31. August eingestellt werden.

Lufthansa fällt aus dem deutschen Aktienindex
Wirtschaft

Lufthansa fällt aus dem deutschen Aktienindex

Die grösste deutsche Fluggesellschaft Lufthansa, Muttergesellschaft der Swiss, fällt aus dem Deutschen Aktienindex (Dax). Das teilte die Deutsche Börse am Donnerstagabend mitteilte.