400 Einsatzkräfte üben am Flughafen Zürich den Notfall


Roman Spirig
Regional / 26.10.21 19:24

Eine grosse Drohne ist mit einem Flugzeug kollidiert und bei der anschliessenden harten Landung ist einer der Motoren in Brand geraten: Diesen Notfall haben am Dienstag rund 400 Einsatzkräfte am Flughafen Zürich geübt. Ausserdem waren 160 Statisten an der Übung "McFly 21" mit dabei.

400 Einsatzkräfte üben am Flughafen Zürich den Notfall (Foto: KEYSTONE / ENNIO LEANZA)
400 Einsatzkräfte üben am Flughafen Zürich den Notfall (Foto: KEYSTONE / ENNIO LEANZA)

Das Flugzeug wurde evakuiert, die verletzten Passagiere versorgt und der Brand gelöscht. Im Anschluss werden dann die Abläufe kritisch unter die Lupe genommen und ein Fazit gezogen.

Solche Übungen sind nötig, damit die Notfallorganisationen regelmässig ihre Einsatzfähigkeit überprüfen können und dass man daraus lernt, was man in Zukunft verbessern kann, wie Stefan Tschudin, COO Flughafen Zürich AG, erklärte.

Bei einem tatsächlichen Notfall müssen die verschiedenen Rettungsorganisationen Hand in Hand arbeiten. Damit alles möglichst reibungslos läuft, findet alle zwei Jahre eine grosse Übung statt. Beteiligt daran waren auch in diesem Jahr Kantonspolizei, Staatsanwaltschaft, Schutz & Rettung, Swiss, der Flughafen Zürich, das Airport Emergency Team und der kantonale Zivilschutz.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Freiwilligenarbeit ist wegen Covid-19 zurückgegangen
Schweiz

Freiwilligenarbeit ist wegen Covid-19 zurückgegangen

48,4 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz ab 15 Jahren hat 2020 Freiwilligenarbeit geleistet. Das waren 3 Prozent weniger als bei der letzten Erhebung 2016. Ursache des Rückgangs war die Kontaktbeschränkung aufgrund der Covid-19-Pandemie.

Viele Medienkonsumenten erkennen bezahlte Inhalte nicht als solche
Schweiz

Viele Medienkonsumenten erkennen bezahlte Inhalte nicht als solche

Werbeinhalte verpackt in redaktionellem Gewand werden trotz Kennzeichnung oftmals nicht als gesponserte Beiträge wahrgenommen: In einem Online-Experiment hat gut ein Drittel (35 Prozent) der Teilnehmenden die Schleichwerbung nicht als solche erkannt.

Schweiz und Kasachstan unterzeichnen zwei Handelsabkommen
Schweiz

Schweiz und Kasachstan unterzeichnen zwei Handelsabkommen

Bundespräsident Guy Parmelin und sein kasachischer Amtskollege Kassym Schomart Tokajew haben am Montagabend in Genf zwei Handelsabkommen unterzeichnet.

Luzern boostert ab Mittwoch alle ohne Priorisierung
Regional

Luzern boostert ab Mittwoch alle ohne Priorisierung

Alle Luzernerinnen und Luzerner, die älter als 18 sind und vor mindestens sechs Monaten mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna gegen Covid geimpft worden sind, können sich ab Mittwoch eine Auffrischimpfung verabreichen lassen. Geboostert werde ohne Priorisierung nach Alter oder anderen Kriterien an allen Impfstandorten im Kanton, mit oder ohne Anmeldung, teilte das Gesundheitsdepartement am Montag mit.