50. Ausgabe des WEF mit grosser Feier und Rede von Von der Leyen


Roman Spirig
International / 20.01.20 18:04

Ursula von der Leyen hat eine Rede zu den Feierlichkeiten zur 50. Ausgabe des WEF gehalten. Die neue EU-Kommissionspräsidentin lobte WEF-Gründer Klaus Schwab darin in den höchsten Tönen.

50. Ausgabe des WEF mit grosser Feier und Rede von Von der Leyen (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
50. Ausgabe des WEF mit grosser Feier und Rede von Von der Leyen (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

Am morgigen Dienstag beginnt die bereits 50. Ausgabe des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Grund genug für WEF-Gründer Klaus Schwab, dies bereits am Montagabend mit einer grossen Feier zu zelebrieren.

In einer Rede vor WEF-Teilnehmern im Davoser Kongresssaal sagte der 81-Jährige, dass er oft gefragt werde, worauf er besonders stolz sei. Einerseits, so Schwab unter dem Gelächter der Anwesenden, sei dies natürlich die Tatsache, dass er dank dem WEF seine Frau kennengelernt habe. Andererseits sei er aber vor allem stolz, dass es ihm gelungen sei, "eine echte Gemeinschaft" zu schaffen – von Politikern über die Zivilgesellschaft bis hin zu Wirtschaftslenkern.

Das besondere Augenmerk der Gäste galt aber nicht unbedingt dem WEF-Gründer, sondern Ursula von der Leyen. Die neue EU-Kommissionspräsidentin ergriff direkt nach Schwab das Wort und lobte diesen dafür, dass es ihm gelungen sei, "die hellsten Köpfe" mit den unterschiedlichsten Hintergründen in den Bündner Bergort zu bringen.

Davos sei der Ort, wo Regierungen, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft ihre Kräfte vereinten, sagte die Deutsche. "Davos ist ein Ort, an dem sowohl Wissenschaftler als auch junge Führungskräfte ihre Stimme erheben und sich bemerkbar machen können."

Am Nachmittag war von der Leyen zuvor bereits mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zusammengekommen. Zu den Debatten mit der Schweizer Regierung und dem Verhältnis der Eidgenossenschaft zur Europäischen Union äusserte sie sich allerdings nicht mehr weiter.

Am Gespräch am Nachmittag hatten auch Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Karin Keller-Sutter teilgenommen. Die zähen Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen standen dabei im Zentrum.

(sda)


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