63 neue Covid-19-Infizierte innert 24 Stunden gemeldet


News Redaktion
Schweiz / 13.07.20 12:54

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb eines Tages 63 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Zahl der SwissCovid-App-Nutzer sank derweil weiter.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind am Montag innerhalb eines Tages 63 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Im Bild Verhaltensempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit. (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
In der Schweiz und in Liechtenstein sind am Montag innerhalb eines Tages 63 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Im Bild Verhaltensempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit. (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Am Sonntag waren 85 neue bestätigte Fälle gemeldet worden, am Samstag 108, am Freitag 104, am Donnerstag 88, am Mittwoch 129 und am Dienstag 54. Insgesamt gab es bisher 32946 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das BAG am Montag mitteilte.

Bisher starben gemäss den Angaben 1686 Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Auf 100000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet entspricht das 19,6 Opfern. Das BAG bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Montagmorgen übermittelt hatten.

Insgesamt mussten seit Beginn der Pandemie 4091 Personen hospitalisiert werden, im Vergleich zum Vortag waren das am Montag drei mehr.

In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung befanden sich beim Stand von Montagmittag 642 Personen, wie das BAG weiter mitteilte. In Quarantäne sassen 2663 weitere Menschen. Die Daten stammen aus 25 der 26 Kantone und aus Liechtenstein.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, beläuft sich bisher auf insgesamt 686349. Bei 5,7 Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus.

Von den rund 600 dem BAG gemeldeten bestätigten Fälle gaben in den letzten sieben Tagen rund 70 SwissCovid-App Nutzerinnen und Nutzer den sogenannten Covid-Code ein. Damit werden alle anderen App-Nutzer alarmiert, die sich in den vergangenen Tagen während mehr als 15 Minuten in der Nähe des oder der Infizierten aufgehalten hatten.

Die App selber verlor in der Zwischenzeit weiterhin aktive Nutzer. Nach einem Höchststand von 1019830 aktiven Apps am Montag vergangener Woche waren es am Sonntag noch 950288.

Wochenenden wie auch der Ferienbeginn können laut BAG Einfluss auf die Aktiv-Nutzer-Zahlen haben. So würden Nutzer die App beispielsweise wegen Auslandreisen deaktivieren oder ihr Mobiltelefon über das Wochenende länger im Flugmodus belassen. Wichtig sei, dass die App aktiviert werde, wenn man mit vielen unbekannten Menschen in Kontakt komme.

Auf Wunsch des BAG versenden die Mobilnetzbetreiberinnen Salt, Sunrise und Swisscom in den nächsten Tagen eine SMS an Nutzerinnen und Nutzer mit der Empfehlung, die SwissCovid App zu installieren, wie das BAG am Montag mitteilte. Das Ziel sei, die Akzeptanz der App in der Öffentlichkeit zu fördern und so viele Downloads wie möglich zu erreichen.

Der erste Push Ende Juni war kurzfristig gestoppt worden, weil der Absender BAG-Info in der Öffentlichkeit Fragen zum Datenschutz aufwarf. Das BAG könne zu keinem Zeitpunkt auf Kundendaten der Mobilfunkanbieter zugreifen, auch würden keine Kontaktdaten an das BAG übermittelt, hiess es dazu.

Die drei Telekom-Anbieter befreien ihre Kunden von allen Kosten des durch die App verursachten Datenverkehrs. Die Nutzung der App ist kostenlos.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Tampa Bay jubelt nach Marathon-Spiel zum Achtelfinal-Auftakt
Sport

Tampa Bay jubelt nach Marathon-Spiel zum Achtelfinal-Auftakt

Zum Start der Playoff-Achtelfinals in der NHL verlieren die Columbus Blue Jackets mit Dean Kukan gegen Tampa Bay Lightning 2:3 nach der fünften Verlängerung. Der Siegtreffer fällt in der 151. Minute.

Biden greift Trump an:
International

Biden greift Trump an: "Jammernder" Präsident

Der designierte demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden schlägt nach Angriffen von Amtsinhaber Donald Trump zurück. "Jammern ist, was Donald Trump am besten kann", sagte Biden am Mittwoch in Wilmington (Delaware) bei seinem ersten gemeinsamen Auftritt mit der für den Vizepräsidentenposten ausgewählten Kandidatin Kamala Harris. Er und Harris wollten nach der Wahl das "Schlamassel" beseitigen, das Trump in seiner Amtszeit in den USA und der Welt angerichtet habe.

Britische Wirtschaft bricht um rund ein Fünftel ein
Wirtschaft

Britische Wirtschaft bricht um rund ein Fünftel ein

Die britische Wirtschaft ist im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie in Rekordtempo abgestürzt. Das Bruttoinlandsprodukt brach von April bis Juni um 20,4 Prozent zum Vorquartal ein.

Tour abgesagt: Status Quo kommen nicht nach Zürich
Schweiz

Tour abgesagt: Status Quo kommen nicht nach Zürich

Das Coronavirus kann selbst das stärkste Rückgrat brechen: Die britische Rockband Status Quo hat ihre Backbone Tour "widerwillig" abgesagt. Betroffen ist auch das Konzert vom 14. November im Zürcher Hallenstadion.