66-Jährige übergibt falschem Polizisten 30'000 Franken


News Redaktion
Schweiz / 17.01.23 15:23

Eine 66-jährige Frau hat am Montag in St. Gallen einem Betrüger, der sich als Polizist ausgab, 30'000 Franken übergeben. Die Frau ging davon aus, es handle sich um eine Kaution für ihre Nichte, die einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe.

Eine angebliche "Polizistin" rief die 66-jährige Frau an und erzählte ihr am Telefon die schockierende Lügengeschichte, wie die St. Galler Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Das Opfer liess sich überreden, das geforderte Bargeld zu einem Gericht in der Stadt St. Gallen zu bringen.

Dort übergab die Frau die 30'000 Franken einem unbekannten Mann. Dieser verschwand mit dem Geld. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Sie warnte im Communiqué, es komme immer wieder zu Betrugsversuchen von falschen Polizistinnen und Polizisten.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Weltraumteleskop findet unerwarteten Ring um Zwergplanet
Schweiz

Schweizer Weltraumteleskop findet unerwarteten Ring um Zwergplanet

Das Schweizer Weltraumteleskop Cheops hat einen neuen Ring um den Zwergplaneten Quaoar entdeckt. Mit einer Entfernung von über viertausend Kilometern vom Zentrum von Quaoar ist der Ring ungewöhnlich weit weg von seinem Planeten. Das stellt Astronomen vor ein Rätsel.

Schriftsteller Gerhard Wolf gestorben
International

Schriftsteller Gerhard Wolf gestorben

Der deutsche Schriftsteller Gerhard Wolf ("Beschreibung eines Zimmers") ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das bestätigte eine Sprecherin des Aufbau-Verlags am Mittwoch unter Berufung auf die Familie.

Urner Motion bringt
Regional

Urner Motion bringt "Slot-System" für Gotthard-Tunnel aufs Tapet

Der Kanton Uri soll mit einer Standesinitiative beim Bund Druck machen, um die Dörfer entlang der Gotthard-Route vom Verkehr zu entlasten. Das fordert eine Motion, die im Landrat eingereicht wurde. Geprüft werden solle unter anderem ein "Slot-System" für den Strassentunnel.

Pistorius in Kiew: Ukraine erhält mehr als 100 Leopard-1-Panzer
International

Pistorius in Kiew: Ukraine erhält mehr als 100 Leopard-1-Panzer

Die Ukraine soll von einer Gruppe mehrerer europäischer Länder mehr als 100 Kampfpanzer des älteren Typs Leopard 1A5 erhalten. Dies gab der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag bei seinem ersten Besuch in Kiew bekannt. Bis zum ersten oder zweiten Quartal 2024 sollten mindestens drei Bataillone aus dem Westen mit solchen Panzern ausgestattet werden. Aus welchen europäischen Ländern neben Deutschland die Leopard 1 kommen sollen, sagte Pistorius nicht.