Ambri-Piotta - Biel: Kaltblütiges Biel führt 2:0 in der Serie - Ambri verliert unglücklich


Roman Spirig
Sport / 12.03.19 22:57

Ein kaltblütiges Biel gewinnt bei Ambri-Piotta nach einem 1:2-Rückstand mit 3:2. Mit dem sechsten Sieg in Folge gegen Ambri-Piotta legten die Seeländer eine 2:0-Führung in der Viertelfinal-Serie vor.

Ambri-Piotta - Biel: Kaltblütiges Biel führt 2:0 in der Serie - Ambri verliert unglücklich  (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI)
Ambri-Piotta - Biel: Kaltblütiges Biel führt 2:0 in der Serie - Ambri verliert unglücklich (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI)

Den Siegtreffer für die Gäste erzielte Benjamin Hügli (58.), der nach einem Abpraller vor Ambris Tor die Scheibe nur noch einzuschieben brauchte.

Als Ambri in der 47. Minute durch einen Ablenker von Dominik Kubalik mit 2:1 in Führung ging, nutzten die Seeländer eine Strafe gegen Ambris Fabio Hofer nur 97 Sekunden später zum 2:2 durch Toni Rajala aus. Es war der Wendepunkt. Und es war auch die meistdiskutierte Szene des Spiels. Der Schiedsrichter-Entscheid, der mindestens mitentscheidend war, war ein Dutzend-Foul. Hofer hatte gerade mal einhändig - weit von sich gestreckt - den Stock auf dem Eis, über den sein Gegner gefallen war. 

Zurück zum brillianten Rajala, der vorerst fast wie der Pechvogel der Partie aussah. Rajala hatte als Bieler Topskorer im Mitteldrittel eine Möglichkeit zur 2:0-Führung ausgelassen, als er an Ambris Keeper Benjamin Conz (32.) scheiterte. Conz hatte dort mit einer Topparade für grossen Applaus gesorgt. Fünf Minuten später wurden die Leventiner noch ihrem Ruf als bestes Powerplay-Team der Liga gerecht. Der 1:1-Ausgleich durch Fabio Hofer auf Vorarbeit von Dominik Kubalik und Dominic Zwerger erfolgte mittels einer wunderschönen Speed-Passfolge über 4 Stationen.

Der ansonsten tadellose Bieler Keeper Jonas Hiller blieb da für einmal machtlos. Davor hatte der frühere NHL-Keeper eine Führung der Gastgeber unter anderem mit drei Top-Paraden verhindert, unter anderen gegen Qualifikations-Topskorer Dominik Kubalik.

Ambri hatte zudem im Startdrittel selbst in zwei Unterzahl-Situationen die besseren Möglichkeiten zum Führungstreffer verzeichnet. Doch auch da war Hiller vorab bei einem Abschluss von Kubalik im Finish des ersten Abschnitts zur Stelle.

Ausgerechnet Ambris früherer Stürmer Jason Fuchs hatte die Seeländer entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht. Er nutzte in der 25. Minute eine krasse Unaufmerksamkeit der Gastgeber aus. Die Leventiner hatten den Bieler Stürmer ungehindert im Slot zum Abschluss kommen lassen.

(sda)


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