Amherd verteidigt Friedensmissionen vor dem Uno-Sicherheitsrat


News Redaktion
International / 25.05.23 21:27

Viola Amherd ist nach Alain Berset und Ignazio Cassis das dritte Mitglied des Bundesrates, das den Uno-Sicherheitsrat präsidiert. Am Donnerstag verteidigte sie in New York die friedenserhaltenden Missionen und gedachte der getöteten Soldaten.

Bundesrätin Viola Amherd bat um einen Moment der Stille, als sie am Donnerstag den Vorsitz des Uno-Sicherheitsrates in New York führte, um den Tausenden von Friedenssoldaten zu gedenken, die bei ihren Einsätzen in verschiedenen Ländern ums Leben gekommen waren. (FOTO: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)
Bundesrätin Viola Amherd bat um einen Moment der Stille, als sie am Donnerstag den Vorsitz des Uno-Sicherheitsrates in New York führte, um den Tausenden von Friedenssoldaten zu gedenken, die bei ihren Einsätzen in verschiedenen Ländern ums Leben gekommen waren. (FOTO: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

"Friedensmissionen sind ein wesentliches Instrument dieses Rates für Frieden und Sicherheit in der Welt", meinte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Sie hob deren Bedeutung in Afrika hervor und kündigte den Willen der Schweiz an, ihr Mandat im mächtigsten Organ der Uno zu nutzen, um die Zusammenarbeit mit dieser Region zu erhöhen.

Es brauche "eine vorhersehbare, nachhaltige und flexible Finanzierung" für die Missionen, sagte die Schweizer Verteidigungsministerin. Zuvor hatte sie der in verschiedenen Ländern getöteten Friedenssoldaten gedacht. Nachdem sie der Kranzniederlegung durch Uno-Generalsekretär António Guterres beigewohnt hatte, bat sie den Sicherheitsrat um einen Moment der Stille.

(sda)


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