Arbeitslosigkeit in der Ostschweiz im Oktober kaum verändert


Roman Spirig
Regional / 08.11.19 10:33

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Oktober in den Ostschweizer Kantonen kaum verändert. Einen markanten Anstieg verzeichnete Graubünden, was auf das Ende der Sommer- und Herbstsaison zurückzuführen ist.

Arbeitslosigkeit in der Ostschweiz im Oktober kaum verändert (Foto: KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI)
Arbeitslosigkeit in der Ostschweiz im Oktober kaum verändert (Foto: KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI)

Der Kanton Graubünden zählte 1'422 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 1,3 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vormonat stieg die Quote um 0,5 Prozent.

Der relativ markante Anstieg der Arbeitslosigkeit sei saisonal bedingt und auf die zu Ende gehende Sommer- und Herbstsaison im Tourismus zurückzuführen, teilte das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit des Kantons Graubünden mit.

Im Kanton St. Gallen meldeten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Oktober 4855 arbeitslose Personen. Die Quote lag bei 1,7 Prozent. Sie veränderte sich gegenüber dem Vormonat nicht.

Im Thurgau waren im Oktober 2827 Personen arbeitslos gemeldet. Auch hier war die Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent gegenüber dem September unverändert.

Die Quote sei im Langzeitvergleich tief, teilte die Thurgauer Staatskanzlei am Freitag mit. Tiefer seien im Oktober die Arbeitslosenquoten lediglich in den Jahren 2010 und 2001 sowie vor der Jahrtausendwende gewesen.

In Appenzell Ausserrhoden waren 486 Personen als arbeitslos gemeldet, was einem Anteil von 1,6 Prozent (Vormonat: 1,5 Prozent) entspricht. In Innerrhoden waren im Oktober 81 Arbeitslose registriert, die Quote sank leicht auf 0,9 Prozent.

Glarus meldete 272 Arbeitslose. Hier sank die Arbeitslosenquote ebenfalls leicht auf 1,2 Prozent.

(sda)


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