Armon Orlik bezwingt sie alle! Mit 6 Siegen gewinnt er das NOS-Jubiläum


Roman Spirig
Schwingen / 24.06.18 17:29

Auch die aktuell stärksten Gegner wie Joel Wicki und Matthias Aeschbacher konnten Armon Orlik nicht an einem weiteren souveränen Triumph gehindert. Der Bündner gewann das Nordostschweizer Fest in Herisau mit sechs Siegen.

Rangliste (je 4 Spiele): 1. Genf 8. 2. Bern Zähringer und Bern je 6. 4. Luzern und Zug je 4. 6. Laufen und St. Gallen je 2. 8. Adelboden 0.

Frauen. 4. Runde: Langenthal (Binia Feltscher) - Aarau (Silvana Tirinzoni) 8:6. Limmattal (Irene Schori) - Luzern I (Corrie Hürlimann) 9:6. Luzern II (Selina Witschonke) - Uzwil (Ursula Hegner) 10:9. Oberwallis (Briar Hürlimann) - Schaffhausen (Aline Fellmann) 10:3. - 5. Runde: Aarau - Uzwil 10:5. Langenthal - Luzern II 9:6. Luzern I - Schaffhausen 10:6. Oberwallis - Limmattal 7:6.

Rangliste (je 5 Spiele): 1. Aarau und Langenthal je 8. 3. Limmattal, Luzern II und Oberwallis je 6. 6. Uzwil 4. 7. Luzern I 2. 8. Schaffhausen 0.

Modus. Die ersten drei Teams der Round Robin (Männer und Frauen) spielen untereinander eine zusätzliche Round Robin (Playoff). Ein Team, das alle Round-Robin-Spiele und die beiden Playoff-Spiele gewinnt, steht als Schweizer Meister fest, sodass die Finalspiele entfallen. Ansonsten gelangen die ersten zwei Teams in die Finalspiele. Dort muss dass besser klassierte Team nur ein Spiel gewinnen, das schlechter klassierte Team dagegen zwei. Die Teams in den Rängen 4 bis 8 der Round Robin scheiden aus.

(sda)


Armon Orlik bezwingt sie alle! Mit 6 Siegen gewinnt er das NOS-Jubiläum  (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Armon Orlik bezwingt sie alle! Mit 6 Siegen gewinnt er das NOS-Jubiläum (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
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Michael Bless gegen Matthias Aeschbacher im 5. Gang (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Michael Bless gegen Matthias Aeschbacher im 5. Gang (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der St. Galler Daniel Bösch gegen den Zürcher Samir Leuppi im 5. Gang beim NOS (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der St. Galler Daniel Bösch gegen den Zürcher Samir Leuppi im 5. Gang beim NOS (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der Thurgauer Domenic Schneider gegen den Appenzeller Urs Giger an der Arbeit (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der Thurgauer Domenic Schneider gegen den Appenzeller Urs Giger an der Arbeit (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
(Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
(Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der Glarner Roger Rychen gegen den Thurgauer Armin Notz (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der Glarner Roger Rychen gegen den Thurgauer Armin Notz (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Florian Gnägi gegen Christian Gerber (Foto: KEYSTONE / PETER SCHNEIDER)
Florian Gnägi gegen Christian Gerber (Foto: KEYSTONE / PETER SCHNEIDER)
Der Berner Kilian Wenger gegen den Schaffhauser Jeremy Vollenweider (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Der Berner Kilian Wenger gegen den Schaffhauser Jeremy Vollenweider (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Daniel Bösch gegen den Luzerner Joel Wicki (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Daniel Bösch gegen den Luzerner Joel Wicki (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
(Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
(Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Schliesslich gewinnt Bösch den Gang gegen Wicki - Wicki verlor heute auch gegen Armon Orlik (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)
Schliesslich gewinnt Bösch den Gang gegen Wicki - Wicki verlor heute auch gegen Armon Orlik (Foto: KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER)

  • Aus dem Central-Liveprogramm: Armon Orlik nimmt seinen Sieg am NOS und seine Siegesserie mit 12 gewonnen Gängen über 2 Feste hinweg alles andere als selbstverständlich.

Hatte er am vergangenen Sonntag am Bündner-Glarner Fest in Arosa das Maximum von 60,00 Punkte geholt, gab er diesmal nach vier nicht vollen Wertungen einen ganzen Punkt ab. Aber ob der ausgezeichneten Besetzung am Fest zum 125-Jahr-Jubiläum des Nordostschweizerischen Schwingerverbandes ist dies allemal eine grandiose Leistung.

Der wertvollste Sieg glückte dem 23-Jährigen aus Maienfeld gegen den Entlebucher Youngster Joel Wicki im Anschwingen. Wicki seinerseits unterlag danach im attraktivsten Gang des Tages auch Daniel Bösch. Wicki hatte Bösch zweimal fast auf dem Rücken, bevor er sich wenige Sekunden vor Ablauf der Zeit von einem Konter des Unspunnensiegers von 2011 überraschen liess.

Gegen den Appenzeller Eidgenossen Michael Bless siegte Orlik zweimal souverän, nämlich im vierten Gang und - nach 77 Sekunden mit einem Hüfter - im Schlussgang. Der Emmentaler Matthias Aeschbacher, mit dem Erfolgserlebnis des Schlussgang-Sieges gegen Christian Stucki am Seeländischen angerückt, begann sehr gut, liess sich aber zurückbinden, ohne den Kranz zu verpassen.

Am Schwarzsee, dem zweiten Bergkranzfest der Saison, siegte Christian Stucki. Im Schlussgang bezwang er seinen Seeländer Verbandskollegen Florian Gnägi nach knapp sechs Minuten mit einem Kurzzug. Stucki brauchte den Sieg, weil er mit einem ganzen Punkt Rückstand in den Schlussgang gestiegen war. Gnägi hatte die ersten fünf Gänge gewonnen, während Stucki im Anschwingen gegen den Aargauer Jungeidgenossen Nick Alpiger gestellt hatte. Für Stucki war es der 40. Kranzfestsieg, der fünfte am Schwarzsee und der zweite in dieser Saison.

Der 19-jährige Freiburger Lario Kramer konnte nicht auf gleiche Weise auftrumpfen wie bei seinem Sensationssieg auf des Stoos. Eine tolle Leistung zeigte er dennoch. Er bezwang zum Auftakt Schwingerkönig Matthias Glarner und liess vier weitere Siege folgen. Nur dem unberechenbaren Emmentaler Christian Gerber musste er sich geschlagen geben. Kramer beendete das fest auf dem alleinigen 4. Platz.

Matthias Glarner liess an seinem dritten Fest nach der elfmonatigen Verletzungspause deutlich werden, dass er die einstige Stärke noch nicht wiedergefunden hat. Im Vormittagsprogramm glückte ihm nur ein Sieg, danach gab er - abermals verletzt - auf.

(sda / Central Redaktion)


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