Aryzta erzielt im Geschäftsjahr 2021/22 starkes Wachstum


News Redaktion
Wirtschaft / 03.10.22 07:33

Der Tiefkühlbackwarenkonzern Aryzta ist im vergangenen Geschäftsjahr 2021/22 stärker gewachsen als erwartet. Erstmals seit vielen Jahren ist das Unternehmen wieder zurück auf dem Wachstumspfad. Allerdings war die Vergleichsbasis covidbedingt tief.

Der aus Hiestand hervorgegangene Konzern hat schwierige Jahre hinter sich. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/DPA-Zentralbild/PETER ENDIG)
Der aus Hiestand hervorgegangene Konzern hat schwierige Jahre hinter sich. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/DPA-Zentralbild/PETER ENDIG)

Aryzta erzielte in dem per Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,76 Milliarden Euro, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Damit legte der Gipfelibäcker um 17,9 Prozent zu. Aryzta hatte selbst ein Wachstum von 14 bis 16 Prozent in Aussicht gestellt.

Damit ist dem Unternehmen der Turnaround geglückt. Denn die letzten fünf Jahre hatte es jeweils organisch entweder ein Minus oder eine Nullrunde gegeben. Das neue Management hatte sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern.

Noch stärker konnte Aryzta den Betriebsgewinn steigern. Dieser legte um gut ein Viertel auf 218,8 Millionen Euro zu. Dabei habe dem Unternehmen unter anderem geholfen, dass es die Betriebskosten gesenkt hat. Entsprechend ging auch die Profitabilität, gemessen an der EBITDA-Marge, auf 12,5 Prozent hoch nach 11,4 Prozent im Vorjahr.

Während des Berichtszeitraums habe man Preiserhöhungen durchgesetzt, was angesichts der "dramatischen" Geschwindigkeit der Inflation "unvermeidlich" gewesen sei, heisst es zur Begründung. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Nettogewinn von 45,6 Millionen Euro.

Für das im August angelaufene neue Geschäftsjahr gibt sich das Management zuversichtlich. Man halte trotz weiterhin erheblicher externer Herausforderungen - insbesondere die Energiekosten und die Verfügbarkeit von Energie - an den Mittelfristzielen fest.

Diese sehen bis 2025 ein organisches Wachstum zwischen 4,5 und 5,5 Prozent vor - inflationsbedingte Preiserhöhungen ausgeklammert. Weitere Ziele sind eine EBITDA-Marge von mindestens 14,5 Prozent und eine Gesamtkapitalrendite (ROIC) von mindestens 11 Prozent.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Die USA fordern die Niederlande
Sport

Die USA fordern die Niederlande

Ein Schützenfest ist im ersten Achtelfinal am Samstagnachmittag nicht zu erwarten. Sowohl die Niederlande als auch die USA stehen defensiv solid, tun sich in der Offensive aber bisher schwer.

Aufsteiger Kloten bezwingt die Lakers
Sport

Aufsteiger Kloten bezwingt die Lakers

Der EHC Kloten schafft im dritten Anlauf in dieser Saison gegen die Rapperswil-Jona Lakers den ersten Sieg. Der Aufsteiger gewinnt auswärts mit 4:1.

Lewandowskis Herkules-Aufgabe
Sport

Lewandowskis Herkules-Aufgabe

Ein mit Stars gespicktes, eingespieltes Spitzenorchester gegen einen einsamen Superstar: Polens Robert Lewandowski soll im WM-Achtelfinal gegen Frankreich das Unmögliche möglich machen.

USA wollen künftigen brasilianischen Präsidenten Lula einladen
International

USA wollen künftigen brasilianischen Präsidenten Lula einladen

Die USA wollen den neuen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva zu einem Besuch einladen.