Asean-Gipfel: Thailand fordert touristischen Neustart in der Region


News Redaktion
International / 27.10.21 11:49

Thailand hat die südostasiatischen Staaten am Mittwoch aufgefordert, dem Beispiel aus Bangkok zu folgen und ebenfalls ihre Grenzen wieder zu öffnen. In den meisten Asean-Mitgliedsstaaten sind die Infektionszahlen nach einer heftigen Welle seit Wochen rückläufig.

ARCHIV - Der berühmte Patong Beach auf der Insel Phuket. Thailand hat die südostasiatischen Staaten aufgefordert, ebenfalls ihre Grenzen wieder zu öffnen. Foto: Carola Frentzen/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Carola Frentzen)
ARCHIV - Der berühmte Patong Beach auf der Insel Phuket. Thailand hat die südostasiatischen Staaten aufgefordert, ebenfalls ihre Grenzen wieder zu öffnen. Foto: Carola Frentzen/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Carola Frentzen)

Die Asean-Länder sollten mit der Wiedereröffnung beginnen und sicheres Reisen ermöglichen, um ihre Wirtschaft wiederzubeleben, sagte Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha beim virtuellen Gipfeltreffen der Staatengemeinschaft.

Das beliebte Urlaubsland Thailand will ab dem 1. November wieder Touristen mit vollständigem Impfschutz aus 46 Ländern zum quarantänefreien Urlaub empfangen, darunter auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die meisten anderen Mitgliedstaaten haben ihre Grenzen aber noch geschlossen oder fordern nach der Einreise eine mehrwöchige Quarantäne.

Prayut setzte sich zudem für die Einrichtung eines Reisekorridors für die Länder der Region ein, wie die Zeitung Bangkok Post am Mittwoch berichtete. Der Vorschlag eines Asean-Reisekorridors liegt schon seit vergangenem Jahr auf dem Tisch. Neben Thailand will auch Indonesien, dass der Plan so schnell wie möglich umgesetzt wird. Die Asean müsse Lehren aus der Pandemie ziehen, um in Zukunft widerstandsfähiger gegenüber derartigen Krisen zu sein, sagte Prayut weiter.

Der Asean gehören zehn Länder an, darunter beliebte Reiseziele wie Vietnam, Kambodscha, Singapur und Malaysia. Indonesien ist der mit Abstand grösste und einflussreichste Mitgliedsstaat. Nur Myanmar fehlt bei dem diesjährigen Treffen: Die Gruppe hatte Militärherrscher Min Aung Hlaing wegen fehlender demokratischer Fortschritte nach dem Putsch vom Februar ausgeladen. Der Gipfel hat am Dienstag begonnen und dauert noch bis Donnerstag.

(sda)


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