Astronaut Maurer nach zwei Monaten noch fasziniert vom Leben im All


News Redaktion
International / 14.01.22 17:45

Der deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer ist auch nach zwei Monaten auf der Internationalen Raumstation ISS noch fasziniert vom Leben im Weltall. "Manchmal muss ich mich kneifen und fragen: Bin ich wirklich im All? Ist mein Traum wirklich in Erfüllung gegangen, oder bin ich nur am Schlafen und träume das?", sagte Maurer am Freitag bei einer Videofragestunde mit sieben deutschen Schulklassen. Er habe sehr lange für diesen Traum gearbeitet.

HANDOUT - Der Esa-Astronaut Matthias Maurer ist immer noch fasziniert vom Leben im Weltall. Foto: ESA/NASA-K.Barron/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/ESA/NASA-K.Barron/-)
HANDOUT - Der Esa-Astronaut Matthias Maurer ist immer noch fasziniert vom Leben im Weltall. Foto: ESA/NASA-K.Barron/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/ESA/NASA-K.Barron/-)

Zwischendurch gab es Höhen und Tiefen und auch mal Momente, in denen ich dachte, vielleicht soll es einfach nicht sein, vielleicht muss ich diesen Traum einfach aufgeben, erzählte der 51 Jahre alte Saarländer den Kindern. Er sei aber ein Mensch, der sich auch bei Problemen nicht leicht unterkriegen lasse. Jetzt bin ich zwei Monate hier oben, und ich entdecke den Traum jeden Tag noch einmal neu.

Der Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation Esa war am 11. November mit drei Kollegen der US-Raumfahrtbehörde Nasa zur ISS gestartet. Maurer ist der zwölfte Deutsche im All und der vierte auf der ISS. Rund 400 Kilometer über der Erde soll er etwa sechs Monate lang Experimente durchführen und einen Ausseneinsatz absolvieren.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Waadtländer Umweltaktivisten rechtfertigen ihr Handeln vor Gericht
Schweiz

Waadtländer Umweltaktivisten rechtfertigen ihr Handeln vor Gericht

Zehn Monate nach der Auflösung des Protest-Lagers auf dem Hügel Mormont bei Eclépens VD haben zwei Umweltaktivisten am Montag vor Gericht ihr Handeln gerechtfertigt. Dabei kreuzten sie und ihre Anwälte die Klingen mit dem Staatsanwalt und kritisierten diesen scharf.

Uri fördert neu Installation privater Ladestationen für Autos
Regional

Uri fördert neu Installation privater Ladestationen für Autos

Mit dem Förderprogramm Energie Uri 2022 unterstützt der Kanton neu auch die Ladeinfrastruktur für Elektroautos bei Mehrfamilienhäusern finanziell. Insgesamt stehen im laufenden Jahr mit 2,5 Millionen Franken weniger Fördergeldern zur Verfügung, Schwerpunkt bleibt die Sanierung von Gebäudehüllen.

Zürich: 900 Belästigungen in acht Monaten gemeldet
Schweiz

Zürich: 900 Belästigungen in acht Monaten gemeldet

Auf dem Online-Meldetool "Zürich schaut hin" sind in den ersten acht Monaten rund 900 Meldungen über sexuelle, homo- oder transfeindliche Belästigungen eingegangen. Die Täter sind häufig Männer, die Opfer Frauen. Überraschenderweise finden Belästigungen oft tagsüber statt.

Schweizer Hotels im November deutlich besser ausgelastet
Wirtschaft

Schweizer Hotels im November deutlich besser ausgelastet

Die Hoteliers blicken auf einen erfolgreichen Monat November 2021 zurück. So übernachteten fast doppelt soviele Gäste in den hiesigen Hotels als im entsprechenden Vorjahresmonat. Erste Meldungen zur Omikron-Variante waren allerdings erst gegen Ende Monat aufgetaucht.