Auch in diesem Jahr gibt es keinen Zürich Marathon


News Redaktion
Schweiz / 25.02.21 10:13

Auch in diesem Jahr findet wegen der Corona-Pandemie kein Zürich Marathon statt. Am 25. April einen Anlass mit mehreren tausend Teilnehmenden durchzuführen, sei nicht realistisch, so die Organisatoren. Sie haben bis zum letzten Moment mit diesem Entscheid gewartet.

Ein solches Gedränge ist auch in diesem Jahr undenkbar: Der Zürich Marathon wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)
Ein solches Gedränge ist auch in diesem Jahr undenkbar: Der Zürich Marathon wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Lockerungen für Grossveranstaltungen sind noch länger nicht in Sicht. Deshalb mussten die Organisatoren des Marathons nun einen Entscheid fällen. Dieser lautet, wie schon im vergangenen Jahr, den Anlass abzusagen, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Die Organisatoren wollen die Breitensportlerinnen und Breitensportler aber nicht ohne sportliches Ziel trainieren lassen. Damit das bereits absolvierte Training nicht vergebens war, findet der Zürich Marathon 2021 virtuell statt.

Am 25. April können die Läuferinnen und Läufer zwischen 8 und 11 Uhr morgens beliebig starten und entweder den ganzen Marathon, den Halbmarathon oder die 10-Kilometer-Strecke absolvieren - einfach nicht am Zürcher Seebecken, sondern wo immer sie auch sind.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich bereits angemeldet haben, erhalten nun einen Startplatz für das nächste Jahr. Dann soll der Marathon am 10. April stattfinden.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Iran:
International

Iran: "Zwischenfall" in Atomanlage Natans - Parlament gegen Ruhani

In der iranischen Atomanlage Natans ist es nach Angaben der Atomorganisation AEOI in der Nacht zum Sonntag zu einem "Zwischenfall" gekommen. In Natans werden neue iranische Zentrifugen zur Urananreicherung hergestellt und es wird dort Uran angereichert - derzeit bis auf 20 Prozent. Die Anlage war mehrfach Ort von Vorfällen oder Anschlägen, die Israel zugeschrieben wurden, das eine atomare Bewaffnung des Irans verhindern will.

Trump beleidigt mächtigen Republikaner Mitch McConnell
International

Trump beleidigt mächtigen Republikaner Mitch McConnell

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen mit Spendern und Spitzenpolitikern der Republikaner den mächtigen Anführer seiner Partei im Senat, Mitch McConnell, beleidigt.

BBC erhält Beschwerden über
International

BBC erhält Beschwerden über "zu viele" Berichte zu Prinz Philips Tod

Die BBC hat nach dem Tod von Prinz Philip eine grosse Zahl von Zuschauerbeschwerden wegen zu viel TV-Berichterstattung über den gestorbenen Ehemann der Queen erhalten. Wie die BBC (British Broadcasting Corporation) mitteilte, richtete sie vorübergehend ein eigenes Online-Formular ein, um mit der grossen Zahl an Zuschriften zurechtzukommen. Wie viele Beschwerden genau eingingen, gab die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt jedoch nicht bekannt. Einige Kanäle des BBC-Fernsehens änderten am Freitag nach Bekanntwerden des Todes von Philip ihr Programm. Davon waren Sendungen am Freitag und Samstag betroffen. Einem Bericht des "Guardian" zufolge gingen die Einschaltquoten daraufhin deutlich zurück. Der Sender BBC Two habe sogar rund zwei Drittel seiner Zuschauer eingebüsst, hiess es.

Warnungen und Proteste trotz verbesserter Corona-Lage in Italien
International

Warnungen und Proteste trotz verbesserter Corona-Lage in Italien

Obwohl sechs italienische Regionen wegen verbesserter Corona-Zahlen ab Montag die Rote Zone verlassen, mehren sich Warnungen vor neuen Milliardenschäden in der Wirtschaft. Am Sonntag klagte der Landwirtschaftsverband Coldiretti, dass trotz der anstehenden Erleichterungen rund 360 000 Restaurants, Bars, Pizzerien und andere Lokale geschlossen blieben. Vielen in der Branche drohe wegen der Umsatzdelle in Milliardenhöhe von April die endgültige Schliessung.