Auffahren an Auffahrt: Am frühen Donnerstag Morgen war Gotthard-Stau am längsten


Roman Spirig
Regional / 30.05.19 17:21

Zu Beginn des Auffahrtswochenendes war für die Autofahrer auf dem Weg nach Süden wie üblich Geduld gefragt. Am Morgen stauten sich die Fahrzeuge vor dem Gotthard-Nordportal auf einer Länge von zehn Kilometern. Danach ging er jedoch ziemlich schnell zurück.

Auffahren an Auffahrt: Am frühen Donnerstag Morgen war Gotthard-Stau am längsten (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI)
Auffahren an Auffahrt: Am frühen Donnerstag Morgen war Gotthard-Stau am längsten (Foto: KEYSTONE/TI-PRESS / PABLO GIANINAZZI)

Die Blechlawine auf der A2 im Kanton Uri entsprach am Morgen einer Wartezeit von bis zu einer Stunde und 40 Minuten, wie der Internetseite des TCS zu entnehmen war. Die Einfahrt in Höhe Göschenen war gesperrt. Die Stauspitze wurde bereits um 7.30 Uhr erreicht, wie der Verkehrsdienst Viasuisse mitteilte. Danach ging die Schlange zurück und erreichte am Mittag noch rund 5 Kilometer. In der Gegenrichtung standen die Fahrzeuge lediglich auf einem Kilometer.

Ob sich der Hinreiseverkehr bereits Anfang Nachmittag beruhigt habe und die Fahrt durch den Gotthardtunnel bald wieder flüssig gelinge, könne noch nicht abschliessend beantwortet werden, schrieb Viasuisse.

Der Verkehrsdienst empfahl grundsätzlich auch die Ausweichroute über die A13 durch den San-Bernardino-Tunnel. Entsprechend stockte der Verkehr auch auf dieser Route.

Der Gotthard-Pass war lediglich am Morgen geöffnet. Die Behörden schlossen ihn ab 13 Uhr bis am Freitag um 6 Uhr aus Sicherheitsgründen wieder. Auf dem Pass liegen in diesem Jahr besonders grosse Schneemassen.

(sda)


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