Auffrischungskur für Zürcher Gymnasien in der Vernehmlassung


News Redaktion
Schweiz / 29.05.20 13:07

Mehr Mathematik und flächendeckend Informatik: Die geplante moderate Auffrischungskur für die Zürcher Gymnasien ist einen Schritt weiter. Die Bildungsdirektion hat das Projekt "Gymnasium 2022" in gesetzliche Grundlagen gepackt. Am Freitag startete die Vernehmlassung dazu.

Die Details der Auffrischungskur
Die Details der Auffrischungskur "Gymnasium 2022" liegen im Kanton Zürich nun auf. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Damit die qualitativ hochstehende Ausbildung an Zürcher Gymnasien auch in Zukunft gewährleistet sei, sollen die Gymnasien weiterentwickelt werden, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Mit dem Projekt Gymnasium 2022 packt der Kanton Zürich mehrere Themen an: Die Kantonsschulen stimmen ihren Unterricht auf den Lehrplan 21 ab, stärken den sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und führen flächendeckend Informatik als Fach ein.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung des Projekts hat die Bildungsdirektion gemeinsam mit Fachleuten und Vertreterinnen der Gymnasien entworfen. Bildungsrat und Regierungsrat haben die Gesetzesentwürfe jetzt zur Vernehmlassung freigegeben. Diese dauert bis Ende September.

Die Gesetze sollen in der ersten Jahreshälfte 2021 beschlossen und auf das Schuljahr 2023/2024 in Kraft gesetzt werden. Dadurch sollen die Schulen genügend Zeit bekommen, um die Umsetzung vorzubereiten. Es gilt insbesondere die Stundentafeln und die Lehrpläne zu erarbeiten.

Auch auf Bundesebene tut sich etwas. Zurzeit wird ein Projekt zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität erarbeitet. Unter anderem wird der Rahmenlehrplan der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) überarbeitet. Die Arbeiten an den Lehrplänen im Kanton Zürich werden auf das gesamtschweizerische Projekt abgestimmt.

(sda)


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