Berliner Humboldt Forum öffnet am 20. Juli erstmal seine Türen


News Redaktion
International / 15.06.21 16:32

Das Humboldt Forum in Berlin wird am 20. Juli erstmals für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein. Dann sollen erste Bereiche innerhalb des international ambitionierten Kulturprojekts öffnen, wie die Stiftung Humboldt Forum am Dienstag in Berlin mitteilte.

ARCHIV - Das Museums- und Veranstaltungsgebäude Humboldt Forum wurde an der Stelle des historischen Berliner Schlosses errichtet. Nach einem digitalen Vorspiel will das Berliner Humboldt Forum nun am 20. Juli 2021 seine Türen für Besucherinnen und Besucher öffnen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa (FOTO: Keystone/ZB/Jens Kalaene)
ARCHIV - Das Museums- und Veranstaltungsgebäude Humboldt Forum wurde an der Stelle des historischen Berliner Schlosses errichtet. Nach einem digitalen Vorspiel will das Berliner Humboldt Forum nun am 20. Juli 2021 seine Türen für Besucherinnen und Besucher öffnen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa (FOTO: Keystone/ZB/Jens Kalaene)

Coronabedingt ebenfalls erst seit vergangener Woche sind die Höfe des auch wegen seiner historisierenden Schlossfassade umstrittenen Baus öffentlich zugänglich. Wegen des Lockdowns in der Corona-Pandemie hatte der im vergangenen Dezember vorgesehene erste Öffnungsschritt nur digitale Zugänge erschlossen.

Zunächst erwarten Interessierte etwa Präsentationen zur Geschichte des Ortes, bei denen anhand von Originalstücken die historische Entwicklung an dieser Stelle im Herzen Berlins aufgezeigt wird. Zudem sollen die Sonderausstellung schrecklich schön – Elefant. Mensch. Elfenbein und für Kinder die Ausstellung Nimm Platz! zugänglich sein. Auch die Auftaktpräsentationen Nach der Natur und Berlin Global sollen zugänglich sein. Als nächster Schritt ist für den 22. September die Öffnung von Präsentationen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst vorgesehen.

Das rund 680 Millionen Euro teure Zentrum für Kultur, Kunst und Wissenschaft wurde vom italienischen Architekten Franco Stella hinter der umstrittenen rekonstruierten Schlossfassade errichtet. Das rund 40 000 Quadratmeter umfassende Gebäude teilen sich zwei Museen der Stiftung Preussischer Kulturbesitz, das Land Berlin und die Humboldt-Universität.

(sda)


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