Berset: "Neutralität der Schweiz wurde gut verstanden"


News Redaktion
Schweiz / 19.01.23 14:32

Laut Bundespräsident Alain Berset wurde die Neutralität der Schweiz am WEF gut verstanden. Die Aussage "Abseitsstehen sei keine Option" von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sei keine Kritik an der Schweiz gewesen.

Bundespräsident Alain Berset auf dem Weg zu einer Paneldiskussion am WEF in Davos. (FOTO: Keystone/LAURENT GILLIERON)
Bundespräsident Alain Berset auf dem Weg zu einer Paneldiskussion am WEF in Davos. (FOTO: Keystone/LAURENT GILLIERON)

Er habe erklären können, dass Neutralität keine Gleichgültigkeit sei, sagte Berset am Donnerstag vor den Medien in Davos. Er glaube nicht, dass sich die Schweiz schuldig mache, weil sie keine Waffen liefere, sagte er. "Die Schweiz hat eine besondere Rolle zu spielen." Das sei von den anderen Ländern gut verstanden worden.

Etliche Führungspersonen haben am WEF in Davos die Schweizer Neutralität in Frage gestellt. So rief etwa auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg "alle Nationen auf, zur militärischen Unterstützung der Ukraine beizutragen".

Das sei keine Frage der Neutralität, sondern es gehe um das Recht auf Selbstverteidigung, darum, die Rechtsstaatlichkeit zu schützen und die Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen.

(sda)


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