Beschwerde gegen Zonenplanänderung für neue Rigi-Seilbahn


News Redaktion
Regional / 19.12.22 18:12

Gegen die vom Volk Ende November genehmigte Zonenplanänderung für die neue Seilbahn zwischen Weggis und Rigi Kaltbad gibt es mindestens eine Beschwerde. Und zwar vom Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee zusammen mit der Stiftung Landschaftsschutz.

Das Stimmvolk von Weggis hatte Ende November einen neuen Seilbahnkorridor nach Rigi Kaltbad bewilligt. (Archivbild) (FOTO: Keystone/GAETAN BALLY)
Das Stimmvolk von Weggis hatte Ende November einen neuen Seilbahnkorridor nach Rigi Kaltbad bewilligt. (Archivbild) (FOTO: Keystone/GAETAN BALLY)

Dies bestätigte Urs Steiger, Präsident des Landschaftsschutzverbands Vierwaldstättersee, am Montagabend gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF. Bei dieser Zonenplanänderung sei zu vieles noch unklar.

Primär gehe es um den Wald, sagte Steiger. Man lege über den Wald einen Seilbahnkorridor fest. Dies bedinge, dass eine Rodungsbewilligung vorliege und man müsse wissen, wie viel Wald betroffen sei. Dies müsse erst abgeklärt werden.

Die Beschwerdefrist lief am Montag ab. Ob noch weitere Beschwerden eingingen, kann die Luzerner Staatskanzlei laut dem Regionaljournal erst Ende Woche sagen, wenn alle Post mit dem Stempel vom Montag eingetroffen sein wird.

Das Weggiser Stimmvolk hatte Ende November dem umstrittenen Seilbahnkorridor und der Umzonung für die neue Bergstation mit einem Ja-Stimmenanteil von knapp 77 Prozent zugestimmt. Gleichzeitig wurden 14 Einsprachen gegen den neuen Korridor abgewiesen.

Nötig wird dieser, weil die Rigi Bahnen die heutige über 50-jährige Pendelbahn ersetzen wollen. Deren Konzession läuft in fünf Jahren aus. Sie soll durch eine Gondelbahn ersetzt werden. Das Projekt ist wegen seiner Masten und der Tatsache, dass Wald gerodet werden muss, umstritten.

(sda)


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