Besuchsverbot in Zürcher Spitälern wird gelockert


News Redaktion
Schweiz / 28.05.20 14:11

Das generelle Besuchsverbot wird aufgehoben, ab Samstag sind Besuche in Spitälern im Kanton Zürich wieder möglich - allerdings mit Einschränkungen.

Bald Vergangenheit: das generelle Besuchsverbot in Spitälern während der Covid-19-Krise. (FOTO: KEYSTONE/DPA/OLIVER BERG)
Bald Vergangenheit: das generelle Besuchsverbot in Spitälern während der Covid-19-Krise. (FOTO: KEYSTONE/DPA/OLIVER BERG)

Die Gesundheitsdirektion wandelt das bisherige Besuchsverbot in eine Besuchsregelung um. Wie den am Donnerstag aktualisierten Anordnungen und Empfehlungen an Spitäler zu entnehmen ist, sind ab Samstag Krankenbesuche wieder möglich.

Dabei müssen jedoch die Vorgaben des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention (Swissnoso) eingehalten werden. So soll beispielsweise bei Patienten, die weniger als vier Tage im Spital sind, auf Besuche verzichtet werden. Besuche sollen auch zeitlich limitiert sein, und es dürfen nie mehr als zwei Besucher gleichzeitig in einem Mehrbettzimmer sein.

Wie bis anhin gelten Ausnahmeregelungen für spezielle Situationen wie etwa in Geburtskliniken, bei sterbenden Patienten und in Kinderkliniken.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Warum Italien sich schwer tut, Geld anzunehmen
Wirtschaft

Warum Italien sich schwer tut, Geld anzunehmen

Bis zu 36 Milliarden Euro an günstigen Krediten könnte das von der Corona-Krise gebeutelte und hoch verschuldete Italien vom Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) bekommen. Doch ob das Land die Kreditlinie aufnimmt, ist offen.

Ire Donohoe wird Chef der Eurogruppe
Wirtschaft

Ire Donohoe wird Chef der Eurogruppe

Der irische Finanzminister Paschal Donohoe wird neuer Chef der Eurogruppe. Dies entschieden die 19 Staaten der Gemeinschaftswährung am Donnerstag in einer Videokonferenz, wie der scheidende Gruppenchef Mario Centeno auf Twitter mitteilte.

Proteste vor Parlament in Belgrad gehen weiter - Lage etwas ruhiger
International

Proteste vor Parlament in Belgrad gehen weiter - Lage etwas ruhiger

Vor dem Parlamentsgebäude in Belgrad haben sich am Samstagabend erneut Demonstranten zu Protesten gegen die Coronavirus-Politik der serbischen Regierung versammelt. Zu der Kundgebung kamen lediglich 500 bis 1000 Menschen.

Tote und Verletzte nach Schüssen an einer Kirche in Johannesburg
International

Tote und Verletzte nach Schüssen an einer Kirche in Johannesburg

Bei einer Attacke auf eine Kirche im Westen von Johannesburg sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und mehrere verletzt worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben 40 Personen fest und stellte rund drei Dutzend Schusswaffen sicher.