Beteiligung statt Bürokratie: Europäisches Bürgerforum beginnt


News Redaktion
International / 17.09.21 10:09

Mit grossangelegten Bürgerdebatten will die EU nahbarer und transparenter werden. Das erste sogenannte Europäische Bürgerforum versammelt an diesem Wochenende 200 zufällig ausgewählte Europäer in Strassburg.

ARCHIV - Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht während der Eröffnung der Konferenz zur Zukunft Europas (09.05.21) im Gebäude des Europäischen Parlaments. Die bis Frühjahr 2022 angelegte Konferenz setzt auch auf Bürgerdialoge, unter anderem über eine Online-Plattform. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Philipp von Ditfurth)
ARCHIV - Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht während der Eröffnung der Konferenz zur Zukunft Europas (09.05.21) im Gebäude des Europäischen Parlaments. Die bis Frühjahr 2022 angelegte Konferenz setzt auch auf Bürgerdialoge, unter anderem über eine Online-Plattform. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Philipp von Ditfurth)

Sie sollen sich in den Räumlichkeiten des EU-Parlaments etwa über die Themen Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Bildung und digitaler Wandel austauschen. Bis Mitte Januar soll es noch viele weitere solcher Debattenrunden zu unterschiedlichen Themen geben - digital und in Präsenz.

Die Bürgerforen sind Teil der Konferenz zur Zukunft Europas. Diese soll - auch über eine Online-Plattform - bis zum Frühjahr 2022 Vorschläge für die Zukunft Europas erarbeiten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuletzt betont, diese Vorschläge sehr ernst nehmen zu wollen.

(sda)


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