Trainings-Bestzeit für Verstappen in Le Castellet


News Redaktion
Sport / 18.06.21 13:19

WM-Leader Max Verstappen fährt am ersten Trainingstag zum GP von Frankreich die Bestzeit. Der Niederländer verweist die Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas und Lewis Hamilton auf die weiteren Plätze.

Max Verstappen will in Le Castellet seine WM-Führung behaupten (FOTO: KEYSTONE/AP/Francois Mori)
Max Verstappen will in Le Castellet seine WM-Führung behaupten (FOTO: KEYSTONE/AP/Francois Mori)

Verstappen, der die WM-Wertung vor dem siebten Saisonrennen mit 105:101-Punkten vor Weltmeister Hamilton anführt, hatte in den beiden Trainingseinheiten auf dem Circuit Paul Ricard allerdings einige Probleme. Am Vormittag übersteuerte sein Red Bull-Honda, am Nachmittag leistete er sich einige Ausrutscher und beschädigte in Kurve 2 seinen Frontflügel an den für viele Teams zu hohen Randsteinen.

Auch Hamilton war nicht ganz glücklich und funkte an die Box, dass sein Auto irgendwie einfach nicht richtig laufe. Der Brite verlor als Dritter auf die Bestzeit 0,253 Sekunden. Nur acht Tausendstelsekunden büsste Hamiltons Teamkollege Bottas auf Verstappen ein. Der Finne, der nach den ersten sechs WM-Rennen nur im 6. Zwischenrang liegt, fährt auch um seine Zukunft im Weltmeister-Team. In Südfrankreich erhärten sich die Gerüchte, dass Bottas nächste Saison durch Williams-Fahrer George Russell ersetzt werden soll.

Überraschend stark präsentierte sich das Alpine-Renault-Team mit Fernando Alonso und Esteban Ocon auf den Rängen 4 und 6. Auch die beiden Fahrer von Alfa Romeo-Ferrari konnten den Rückstand unter eine Sekunden halten. Kimi Räikkönen, der am Vormittag rund ein halbes Dutzend Ausrutscher zu beklagen hatte, verlor als Neunter 0,914 Sekunden, Antonio Giovinazzi als Elfter 0,958.

Charles Leclerc, der in den vergangenen beiden Rennen die Pole-Position erobert hatte, steigerte sich im Ferrari von Rang 11 auf 5. Gegenteilig lief es in den beiden Trainings für Sergio Perez im Red Bull-Honda: Der Sieger des letzten Rennens in Baku klassierte sich zuerst als Vierter, fiel dann aber auf Platz 12 zurück.

(sda)


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