Bund finanziert Forschung am Biotechnologie-Institut Thurgau


News Redaktion
Schweiz / 18.01.21 10:27

Das Biotechnologie-Institut Thurgau wird vom Bund in den nächsten vier Jahren mit 3,1 Millionen Franken gefördert. Das 1999 gegründete Institut, das mit der Universität Konstanz zusammenarbeitet, gilt als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung.

Der Bund unterstützt die Forschung am Biotechnologie-Institut Thurgau in Kreuzlingen in den nächsten vier Jahren mit 3,1 Millionen Franken (Symbolbild). (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Der Bund unterstützt die Forschung am Biotechnologie-Institut Thurgau in Kreuzlingen in den nächsten vier Jahren mit 3,1 Millionen Franken (Symbolbild). (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Das Institut in Kreuzlingen arbeitet an der Grundlagenforschung auf den Gebieten der Immunologie, Zellbiologie und molekularen Tumorbiologie, wie es in einer Mitteilung des Kantons Thurgau vom Montag heisst. Die vom Bund für 2021 bis 2024 gesprochenen Gelder bestätigten die hohe Qualität der Forschung.

Der Bund stützte sich bei der Vergabe der Gelder auf einen Bericht des Schweizerischen Wissenschaftsrats. Dieser beurteilte die Zusammenarbeit des Biotechnologie-Instituts Thurgau mit der Universität Konstanz als bestens eingespielt und für beide Seiten von hohem Nutzen.

Aktuell forscht das Institut an der Aktivierung von körpereigenen Immunzellen zur Bekämpfung von Infektionen und Krebs, der Metastasenbildung von Krebszellen und an neuen Therapie-Ansätzen bei Autoimmun-Erkrankungen und drohender Transplantations-Abstossung. Die Corona-Pandemie unterstreiche die Bedeutung dieser Forschung, heisst es.

(sda)


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