Cham Group will trotz Gewinnrückgang stabile Dividende ausschütten


News Redaktion
Wirtschaft / 25.03.20 08:02

Die Zuger Immobiliengesellschaft Cham Group hat 2019 einen Gewinnrückgang verbucht. Dennoch schlägt das Unternehmen eine unveränderte Dividende von 6 Franken je Aktie vor.

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Auf dem "Papieri"-Areal in Cham erstellt die Cham Group Wohn- und Gewerbefläche. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)

Der Baubeginn für die erste Etappe der Arealentwicklung Papieri sei gut angelaufen und der Verkaufsstart der geplanten Eigentumsobjekte habe die Erwartungen deutlich übertroffen, gibt sich das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch zuversichtlich. Die zweite Etappe sei in Vorbereitung.

Dank dieser Fortschritte sei der Gesamtwert des Immobilienportfolios um 30 Prozent auf 179,7 Millionen Franken gestiegen. Das Betriebsergebnis nach Neubewertung erreichte 30,3 Millionen Franken. Der Erfolg aus Neubewertung fiel mit 30,7 Millionen Franken geringer aus als im Vorjahr mit 46 Millionen Franken.

Der Reingewinn ging auf 26,9 Millionen zurück. Im Vorjahr war der Gewinn vor allem wegen der Umstellung der Rechnungslegung mit 80,5 Millionen Franken deutlich höher ausgefallen.

Für die Cham Group steht im laufenden Jahr der Fortschritt der Bauarbeiten für die erste Bauetappe auf dem Papieri-Areal im Fokus. Nachdem der Verkauf der Stockwerkeigentumseinheiten schon weit fortgeschritten ist, folge nun die Suche nach Nutzern für die kommerziellen Flächen.

Die Planung der zweiten Bauetappe soll so weit vorangetrieben werden, dass bis Jahresende 2020 entsprechende Baueingaben erfolgen könnten. Wie stark das Coronavirus diese Aktivitäten beeinflussen werde, kann das Unternehmen derzeit noch nicht abschätzen.

Das Unternehmen hatte sich im Dezember von der Schweizer Böse zurückgezogen. Seitdem werden die Aktien ausserbörslich gehandelt. Das Handelsvolumen sei erfreulich und der Aktienkurs entwickle sich im Rahmen des Gesamtmarktes, hiess es weiter.

Die Verwaltungsräte Philipp Buhofer (als Präsident), Christoph Caviezel, Claude Ebnöther, Annelies Häcki Buhofer und Felix Thöni stellten sich an der Generalversammlung vom 6. Mai für eine weitere einjährige Amtsperiode zur Wiederwahl. Die GV soll ohne physische Präsenz der Aktionäre stattfinden.

(sda)


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