Chemie-Nobelpreis geht an Entwickler der Lithium-Ionen-Batterien


Roman Spirig
Schweiz / 09.10.19 12:02

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino. Die Auszeichnung würdigt ihre Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien.

(Foto: KEYSTONE / AP / Koji Sasahara)
(Foto: KEYSTONE / AP / Koji Sasahara)

Die Arbeit der drei Forscher habe den Weg geebnet für mobile Geräte wie Smartphones und Laptops, aber auch für die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien, teilte die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch mit.

Im vergangenen Jahr war der renommierte Preis zur Hälfte an Frances Arnold aus den USA und zur anderen Hälfte an dessen Landsmann George Smith sowie den Briten Gregory Winter für ihre Beiträge zur Entwicklung einer grünen chemischen Industrie gegangen. Wie im Vorjahr ist der Nobelpreis mit neun Millionen schwedischen Kronen (rund 900'000 Franken) dotiert.

Offiziell ausgezeichnet werden die Geehrten am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel, in Stockholm.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

SVP gewinnt mit Monika Rüegger einzigen Obwaldner Nationalratssitz
Regional

SVP gewinnt mit Monika Rüegger einzigen Obwaldner Nationalratssitz

Im Kanton Obwalden hat die SVP den einzigen Nationalratssitz ergattert. Parteipräsidentin Monika Rüegger schaffte die Wahl knapp vor CVP-Mitglied Peter Krummenacher, der von einem überparteilichen Komitee nominiert worden war.

Lüthi nach Befreiungsschlag wieder auf dem WM-Podest
Sport

Lüthi nach Befreiungsschlag wieder auf dem WM-Podest

Tom Lüthi verpasste beim Grand Prix von Japan in Motegi den zweiten Sieg in der diesjährigen Moto2-Saison nur knapp. Nach einem hochstehenden Zweikampf musste sich der Emmentaler auf der Kalex nur dem Italiener Luca Marini geschlagen geben.

Sean Simpson wird Trainer von Fribourg-Gottéron
Sport

Sean Simpson wird Trainer von Fribourg-Gottéron

Rund zwei Wochen nach der Trennung von Mark French hat Fribourg-Gottéron offenbar einen Nachfolger gefunden. Gemäss "Blick" übernimmt Sean Simpson (59) beim Schlusslicht der National League den Posten des Cheftrainers.

SVP-Ständerat Hösli im Glarnerland abgewählt - Zopfi macht für Grüne das Rennen - Hefti (FDP) wieder gewählt
Regional

SVP-Ständerat Hösli im Glarnerland abgewählt - Zopfi macht für Grüne das Rennen - Hefti (FDP) wieder gewählt

Im Glarnerland ist es bei den Ständeratswahlen zu einer dicken Überraschung gekommen. Der bisherige SVP-Ständerat Werner Hösli verpasste die Wiederwahl. Er wurde verdrängt durch den 35-jährigen Grünen Mathias Zopfi. Wieder gewählt wurde FDP-Ständerat Thomas Hefti.