China-Geschäft von Adidas bricht wegen Virus um 85 Prozent ein


News Redaktion
International / 19.02.20 09:55

Das Coronavirus hat das Geschäft von Adidas in China in den vergangenen Wochen fast zum Erliegen gebracht. Seit dem chinesischen Neujahr am 25. Januar liege das Geschäft etwa um 85 Prozent unter Vorjahresniveau, teilte der Sportartikelhersteller am Mittwoch mit.

Finden in China derzeit kaum Käufer: Schuhe der Marke Adidas. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)
Finden in China derzeit kaum Käufer: Schuhe der Marke Adidas. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)

Viele der eigenen Geschäfte und der Läden von Handelspartnern seien seither geschlossen, in die übrigen kämen deutlich weniger Kunden. Auch in den Nachbarländern Japan und Südkorea sei die Zahl der Kunden gesunken. Ausserhalb Chinas habe Adidas aber noch keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit (...) feststellen können.

Ob sich die Folgen in China nach einem Abebben des Virus kompensieren liessen, sei offen. Angesichts der sich täglich verändernden Lage lässt sich das Ausmass der Gesamtauswirkungen auf unser Geschäftsjahr 2020 zu diesem Zeitpunkt nicht zuverlässig quantifizieren, erklärte Adidas.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Ecclestone wird mit 89 nochmals Vater! Bernie:
Sport

Ecclestone wird mit 89 nochmals Vater! Bernie: "Hoffentlich lernt er bald Backgammon spielen"

Der langjährige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wird mit 89 Jahren eigenen Angaben zufolge nochmals Vater eines Jungen.

Anhänger überschlägt sich in Tunnel auf A3
Schweiz

Anhänger überschlägt sich in Tunnel auf A3

Am Freitagabend hat sich auf der Autobahn A3 bei Unterterzen der Anhänger eines Lieferwagens überschlagen. Der Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung war die Strasse während rund anderthalb Stunden komplett gesperrt.

Schweiz und USA wichtigste Handelspartner der EU für Medizin
Wirtschaft

Schweiz und USA wichtigste Handelspartner der EU für Medizin

Fast ein Drittel ihrer importierten Medikamente bezieht die EU aus der Schweiz. Zwar liefern die USA der EU fast ebenso viel Medizinalprodukte, aber die Schweiz verzeichnet einen grösseren Importüberschuss. 21 Prozent gegenüber einem US-Exportüberschuss von 1 Prozent.

Zahl der behandelten Schlaganfälle sinkt wegen Coronakrise
Schweiz

Zahl der behandelten Schlaganfälle sinkt wegen Coronakrise

Opfer von Hirnschlägen gehen seit dem Ausbruch der Coronavirus-Krise weniger ins Spital. Die Besuche in den wichtigsten Schweizer Behandlungszentren sind seit Mitte März durchschnittlich um rund 21 Prozent zurückgegangen.