Chinas Mars-Rover hinterlässt Spuren auf dem Mars


News Redaktion
International / 11.06.21 12:49

Der ferngesteuerte chinesische Mars-Rover "Zhurong" hat Abdrücke auf dem Roten Planeten hinterlassen. Auf Bildern, welche die chinesische Raumfahrtbehörde am Freitag veröffentlichte, waren die Spuren eines Wendemanövers im roten Sand zu sehen.

Auf dem Foto der China National Space Administration (CNSA) vom Freitag ist rechts von der Landeplattform deutlich die Spur zu sehen, welche der Rover Zhurong beim Wenden im Marssand gelegt hat. China freut sich, einen sichtbaren Eindruck auf dem Roten Planeten hinterlassen zu haben. (FOTO: Keystone/AP CNSA)
Auf dem Foto der China National Space Administration (CNSA) vom Freitag ist rechts von der Landeplattform deutlich die Spur zu sehen, welche der Rover Zhurong beim Wenden im Marssand gelegt hat. China freut sich, einen sichtbaren Eindruck auf dem Roten Planeten hinterlassen zu haben. (FOTO: Keystone/AP CNSA)

Die Behörde bezeichnete die Spuren als Chinas Abdruck auf dem Mars. Der Rover selbst sieht mit seinen ausgebreiteten Sonnenpaneelen, die Flügeln ähneln, und zwei nach vorne gerichteten Kamera-Augen bei seiner Erkundungsfahrt aus wie ein Vogel.

Der rund 240 Kilogramm schwere und mit Sonnenenergie betriebene Rover, dessen Name sich von einem Feuergott der chinesischen Mythologie ableitet, soll etwa drei Monate lang nach Spuren von früherem Leben auf dem Roten Planeten suchen. Dazu soll er Atmosphäre und Boden des Mars untersuchen, Gesteinsproben sammeln, Bilder aufnehmen und bei der Kartierung der Oberfläche helfen.

Wie die chinesische Raumfahrtbehörde mitteilte, konnten die technischen Aufgaben der Mars-Mission wie geplant reibungslos erledigt werden. Die gesamte Ausrüstung sei in gutem Zustand.

Bereits der Start der Marssonde Tianwen-1 mit der Landefähre und dem Rover im vergangenen Juli sowie die erfolgreiche Landung im Mai waren zwei wichtige Meilensteine für Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm. Peking hat in den vergangenen Jahren Milliardensummen investiert, um in der Raumfahrt zu den USA und Russland aufzuschliessen, die schon seit Jahrzehnten Raumschiffe und Astronauten ins Weltall schicken.

(sda)


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