Comebackplan: Matthias Sempach arbeitet auf das Innerschweizer Fest hin


Roman Spirig
Schwingen / 20.06.18 15:29

Die Absenz von Schwingerkönig Matthias Sempach erstreckt sich über rund zwei Monate. Nach dem Anfang Mai erlittenen Bandscheibenvorfall will er am 1. Juli am Innerschweizer Fest das Comeback geben.

Comebackplan: Matthias Sempach arbeitet auf das Innerschweizer Fest hin
Comebackplan: Matthias Sempach arbeitet auf das Innerschweizer Fest hin

Sempach, der Schwingerkönig 2013 und Kilchberger Sieger 2014, hätte ursprünglich schon ab Anfang Juni wieder eingreifen wollen. Aber die im Anschwingen des Mittelländischen Festes in Habstetten ob Bern erlittene Rückenverletzung hat ihm bis heute keine Wettkämpfe ermöglicht. Auch am Bergkranzfest am Schwarzsee vom nächsten Sonntag wird der 32-jährige Alchenstorfer fehlen.

Ziel bleibt für Matthias Sempach der Wiedereinstieg am Innerschweizer Teilverbandsfest in Ruswil LU. Dort wird er es auf Anhieb mit hochkarätigen Gegnern zu tun bekommen. Eingeschrieben sind unter anderen Christian Stucki, Samuel Giger und Joel Wicki.

(sda / Central Redaktion)


Im Militärbündnis wurde geplant, die US-Entscheidung nach der Bekanntgabe so schnell wie möglich mit einer Erklärung zu unterstützen.

Grund für die Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA sind neue russische Marschflugkörper mit der Bezeichnung 9M729 (Nato-Code: SSC-8). Sie stellen nach Auffassung Amerikas einen eindeutigen Bruch des Abkommens dar.

Washington hatte Moskau zuletzt ein Ultimatum von 60 Tagen gesetzt, um die Zerstörung der neuen Marschflugkörper zuzusagen. Dieses läuft eigentlich erst am Samstag aus. Russland hatte allerdings bereits in den vergangenen Wochen mehrfach deutlich gemacht, dass es die US-Vorwürfe für haltlos erachtet und nicht daran denkt, seine Marschflugkörper zu vernichten.

Nach russischen Angaben haben die 9M729 eine Reichweite von unter 500 Kilometern. Die USA gehen hingegen von mindestens 2600 Kilometern aus. Damit könnten die Marschflugkörper nahezu alle Hauptstädte in Europa treffen.

Der INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (Intermediate Range Nuclear Forces) war 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion geschlossen worden. Er verpflichtet beide Seiten zum Verzicht auf landgestützte ballistische Raketen und Marschflugkörper mit Reichweiten zwischen 500 und 5500 Kilometern. Zugleich untersagt er auch die Produktion und Tests solcher Systeme.

(sda)


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