Corinne Suter Dritte in der letzten Abfahrt


Roman Spirig
Schweiz / 13.03.19 15:13

Corinne Suter hat den Schwung von den Weltmeisterschaften in Are auch ans Weltcup-Finale in Soldeu mitgenommen. Als Dritte verpasste die 24-jährige Schwyzerin in der letzten Abfahrt des Winters ihren ersten Weltcupsieg knapp. Die Österreicherin Mirjam Puchner feierte bei wechselhaften Bedingungen einen Überraschungserfolg.

Corinne Suter Dritte in der letzten Abfahrt  (Foto: KEYSTONE / EPA / CHRISTIAN BRUNA)
Corinne Suter Dritte in der letzten Abfahrt (Foto: KEYSTONE / EPA / CHRISTIAN BRUNA)

Bei ihrem zweiten Weltcupsieg nach St. Moritz vor drei Jahren setzte sich Puchner drei Hundertstel vor Viktoria Rebensburg und acht Hundertstel vor der zweifachen WM-Medaillengewinnerin Suter durch. Die 26-Jährige, die in dieser Saison von einer langen Verletzungspause zurückgekehrte ist, ging als Viertletzte und nach einem längeren Unterbruch ins Rennen, was sich nicht als Nachteil erwies.

Das österreichische Duell um die kleine Kristallkugel entschied Nicole Schmidhofer gegen Ramona Siebenhofer für sich. Der 29-Jährigen, die eine Reserve von 90 Punkten ins letzte Rennen mitnahm, reichte ihr 11. Platz. Um ihre Teamkollegin noch von der Spitze zu verdrängen, hätte Siebenhofer einen Sieg sowie einen Ausrutscher Schmidhofers benötigt. Das Unterfangen verpasste sie unter anderem wegen eines groben Fahrfehlers. Schmidhofer ist die erste österreichsche Abfahrts-Disziplinensiegerin seit Renate Götschl vor zwölf Jahren.

Die weiteren Schweizerinnen neben Suter schafften es nicht in die Punkte, welche beim Finale den ersten 15 vorbehalten sind. Junioren-Weltmeisterin Juliana Suter wurde unmittelbar vor Jasmine Flury Sechzehnte, Joana Hählen schied aus.

Wie die beiden Trainings wurde auch das Rennen von einem Sturz überschattet. Nach Lara Gut-Behrami am Montag und Ragnhild Mowinckel am Dienstag erwischte es diesmal Cornelia Hütter. Auch die Österreicherin, die in dieser Saison schon zweimal wegen Verletzungen ausgefallen war, musste mit dem Schlitten abtransportiert werden.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Thurgauer Polizist schiesst sich aus Versehen ins Bein
Schweiz

Thurgauer Polizist schiesst sich aus Versehen ins Bein

Ein Thurgauer Kantonspolizist aus Sulgen hat sich heute ins Bein geschossen. Warum sich der Schuss aus der Dienstwaffe des 41-Jährigen löste, ist noch unklar. Er musste mit mittelschweren Verletzungen am Unterschenkel ins Spital.

Scharfe Kritik an geplanter Entlassung einer ETH-Professorin
Schweiz

Scharfe Kritik an geplanter Entlassung einer ETH-Professorin

Nachdem in der vergangenen Woche bekannt geworden war, dass die ETH-Zürich eine Professorin entlassen will, weil diese sich gegenüber Doktorierenden unkorrekt verhalten habe, kritisiert eine Physikprofessorin den Entscheid harsch. Auch die Betroffene selbst nimmt in einem Interview Stellung. Die ETH wehrt sich.

Missglückter Spurwechsel auf A4 hat teure Folgen
Regional

Missglückter Spurwechsel auf A4 hat teure Folgen

Ein 58-jähriger Autofahrer hat heute Nachmittag auf der Autobahn A4 bei der Verzweigung Rütihof ein Auto übersehen, als er von der Normal- auf die Überholspur wechseln wollte. Die Fahrzeuge kollidierten, verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken, wie die Zuger Polizei mitteilte.

Schweizer Curlerinnen vorzeitig in den Viertelfinals
Sport

Schweizer Curlerinnen vorzeitig in den Viertelfinals

Eine Runde vor Schluss der Round Robin haben die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni an der Weltmeisterschaften im dänischen Silkeborg die Qualifikation für die Viertelfinals sichergestellt.