Corona-Stopps: Kulturszene in Italien will nicht länger schweigen


News Redaktion
International / 23.02.21 19:59

In Italien mehren sich die Proteste gegen die monatelangen Schliessungen von Kultureinrichtungen wie Theatern und Kinos. Am Dienstag gingen Kultur-Beschäftigte in mehreren Städten wie Mailand, Rom und Palermo auf die Strassen, um eine Öffnung zu fordern.

dpatopbilder - Eine Schaustellerin protestiert in Rom mit einem Schild mit der Aufschrift «Il teatro e necessario» (dt. Das Theater ist notwendig). Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse via ZUMA Press/dpa (FOTO: Keystone/LaPresse via ZUMA Press/Mauro Scrobogna)
dpatopbilder - Eine Schaustellerin protestiert in Rom mit einem Schild mit der Aufschrift «Il teatro e necessario» (dt. Das Theater ist notwendig). Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse via ZUMA Press/dpa (FOTO: Keystone/LaPresse via ZUMA Press/Mauro Scrobogna)

Gewerkschaften und Verbände hatten nach italienischen Medienangaben beklagt, dass ein Teil der Häuser schon seit rund einem Jahr dicht sei. Ausserdem würden die von der Regierung in Rom zugesagten Hilfen bei vielen Kulturmachern nicht ankommen.

Der Klassik-Musikverband AIAM hatte am 25. Januar eine Internet-Aktion gestartet: Täglich kommt in den Sozialen Netzwerken in einem Kurzvideo einer der wenig bekannten Menschen zu Wort, die die Musikszene Italiens tragen. Die Männer und Frauen berichten, was das Mittelmeerland ohne Kunst und Kultur riskiert zu verlieren.

Kinos, Theater und Musiksäle sind mindestens seit Oktober 2020 zum Corona-Schutz geschlossen - einige noch länger. Museen, die nicht in kritischen Virus-Risikozonen liegen, durften jedoch im Februar wieder Publikum einlassen - allerdings nur von Montag bis Freitag und unter Schutzregeln wie dem Fiebermessen am Eingang.

(sda)


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