CS-Geschäftsleitung erhält 41 Millionen Franken weniger Lohn


News Redaktion
Wirtschaft / 06.04.21 10:41

Die Geschäftsleitung der Credit Suisse wird mit dem Wegfall der Boni insgesamt 40,8 Millionen Franken weniger Lohn erhalten als ursprünglich vorgesehen.

Dürfte wohl mindestens 2,9 Millionen verdienen, wohl aber nicht die 8,2 Millionen, die ihm inklusive Bonus zugestanden hätten: CS-Chef Thomas Gottstein. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Dürfte wohl mindestens 2,9 Millionen verdienen, wohl aber nicht die 8,2 Millionen, die ihm inklusive Bonus zugestanden hätten: CS-Chef Thomas Gottstein. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Nach dem US-Hedgefund-Debakel sollen die Mitglieder der Geschäftsleitung nur noch die fixen Entschädigungen erhalten. CS-Chef Thomas Gottstein hat damit wohl zumindest noch sein fixes Gehalt von 2,9 Millionen Franken zugute. Ursprünglich hätte sein Jahreslohn 8,5 Millionen Franken betragen sollen. Für die gesamte Geschäftsleitung, zu der Ende Jahr 13 Mitglieder gehörten, bleibt laut den Zahlen des Vergütungsbericht 2020 noch ein fixes Gehalt von insgesamt 29 Millionen Franken.

Ob es bei den Zahlen bleibt, ist aber noch nicht sicher. Der Verwaltungsrat behält sich nämlich aufgrund der Untersuchungsergebnisse zu den Archegos- und Greensill-Affären weitere Massnahmen vor. So könnte er laut den Angaben gegenüber betroffenen Mitarbeitenden auch einen Malus einfordern oder variable Vergütungelemente zurückfordern.

VR-Präsident Urs Rohner wird derweil auf sein Honorar für den Vorsitz des Verwaltungsrats in Höhe von 1,5 Millionen Franken verzichten. Damit bleibt ihm allerdings laut dem Vergütungsbericht noch immer sein Basishonorar in Höhe von 3 Millionen Franken sowie gut 200000 Franken für Vorsorge und sonstige Leistungen. Die anderen Verwaltungsräte müssen keine Abstriche hinnehmen.

(sda)


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