Das Riesen-Fest! Stucki, Wicki, Schuler - drei Sieger in Ruswil


Roman Spirig
Schwingen / 02.07.18 04:00

Nach einem gestellten Schlussgang zwischen Christian Stucki und Joel Wicki hat das Innerschweizer Schwingfest im luzernischen Ruswil drei Sieger hervorgebracht: Stucki, Wicki und den punktgleichen Christian Schuler.

Das Riesen-Fest! Stucki, Wicki, Schuler - drei Sieger in Ruswil  (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
Das Riesen-Fest! Stucki, Wicki, Schuler - drei Sieger in Ruswil (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
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  • Aus dem Central Live-Programm: 3 Sieger auf einen Streich. Alfons Spirig redet mit Christian Stucki, Joel Wicki und Christian Schuler über einen sehr seltenen Festausgang. Für Joel Wicki der schönst Tag, für Christian Stucki die Premiere und für Christian Schuler der am Schluss unerwartete 2. Sieg am Innerschweizerischen.

Unspunnen-Gewinner Christian Stucki und der starke Entlebucher Youngster Joel Wicki, beide als bereits zweifache Saisonsieger gestartet, dominierten das Innerschweizer Teilverbandsfest von A bis Z. Sie gewannen ihre ersten fünf Gänge mit zumeist raschen Entscheidungen.

Vor dem Schlussgang hatte Stucki nur einen Viertelpunkt eingebüsst, Wicki einen halben Punkt. Mit dieser Voraussetzung ging Stucki nicht mehr das letzte Risiko ein. Er wusste, dass ihm ein Remis auf jeden Fall für den Festsieg reichen würde. Stucki, der vorher drei Eidgenossen und Vorjahressieger Marcel Mathis gebodigt hatte, schwang denn auch weitgehend passiv, während Wicki oft attackierte und den Seeländer Hünen ein paarmal aus dem Gleichgewicht brachte. Richtigerweise bekam Wicki die Note 9,00 zugesprochen, Stucki dagegen eine 8,75.

Der Rothenthurmer Christian Schuler gewann seinen letzten Gang platt und konnte die beiden Protagonisten nach Punkten einholen. Schuler hatte das Innerschweizer Fest schon 2016 für sich entschieden, für Wicki und Stucki war es der erste Triumph. Stucki ist auch der erste Berner Sieger am Innerschweizer Fest seit dem legendären Ruedi Hunsperger im Jahr 1970.

Schwingerkönig Matthias Sempach war nach seinem Bandscheibenvorfall, der ihn zu einer sechswöchigen Pause gezwungen hatte, weit vom normalen Leistungsvermögen entfernt. Im Anschwingen stand er gegen Wicki auf verlorenem Posten. Später musste er drei Gestellte hinnehmen, sodass er bei seinem Wiedereinstand den Kranz deutlich verpasste. Auch der routinierte Solothurner Eidgenosse Bruno Gisler musste ohne Auszeichnung vom Luzerner Hinterland heimfahren.

Der einheimische Eidgenosse Martin Kuster gewann das Appenzeller Kantonalfest in Wolfhalden. Für den 29-jährigen Kuster war es der erste Triumph an einem Kranzfest. Im Schlussgang besiegte er den erst 18-jährigen St. Galler Rheintaler Jaime Marty aus Eichberg. Die Entscheidung führte Kuster in der 3. Minute mit einem Fussstich herbei.

(sda / Central Redaktion)


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