Demonstration gegen Luzerner Asylwesen


Roman Spirig
Regional / 05.07.18 19:51

Mehrere hundert Menschen haben heute in Luzern für die Rechte von geflüchteten Menschen demonstriert. Sie bemängelten unter anderem Missstände im Luzerner Asylwesen und im Asylgesetz. Zum Marsch aufgerufen hatte der Verein Solinetz Luzern.

Demonstration gegen Luzerner Asylwesen  (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Demonstration gegen Luzerner Asylwesen (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Die rund ein Kilometer lange Umzugsroute führte die Demonstranten vom Mühleplatz über die Reuss am Regierungsgebäude vorbei zum Helvetiaplatz. "Ich bin auch ein Mensch", lautete der Slogan der Kundgebung. Neben Betroffenen waren auch zahlreiche Menschen vor Ort, die sich mit den Flüchtlingen solidarisieren.

Ein Sprecher forderte Fairness für alle geflüchteten Menschen. Viele würden ähnlich wie in einem Warteraum leben. Auf Transparenten war etwa zu lesen: "Seit 12 Jahren ist mein Name Flüchtling", "Niemand flüchtet ohne Grund" oder "Keine Unterdrückung durch den F-Ausweis".

Betroffene Personen sprachen unterwegs über die laut den Organisatoren "prekären Lebensbedingungen für geflüchtete Personen im Kanton Luzern". Demnach erhalten hier Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene weniger als die Hälfte der Sozialhilfe, die in der Schweiz für das Existenzminimum festgelegt wurde.

Der neugegründete Verein Solinetz setzt sich für eine Verbesserung der Situation von geflüchteten Menschen in der Zentralschweiz ein. Er bietet unter anderem zweimal im Monat kostenlose Kurzberatungen zu rechtlichen und Integrationsthemen.

Zu den Mitgliedern gehören nebst der reformierten und der katholischen Kirche der Stadt Luzern unter anderem HelloWelcome, Pfasyl, Mondoj - Autonome Schule, das Luzerner Asylnetz, die Demokratischen Juristinnen und Juristen Luzern und Verein Sentitreff.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Töfffahrer stürzt von Furkastrasse in Bachbett und verletzt sich
Regional

Töfffahrer stürzt von Furkastrasse in Bachbett und verletzt sich

Nachdem ein Motorradfahrer am Sonntagnachmittag auf der Furkastrasse in Richtung Passhöhe ein Auto bei schlechter Sicht überholt hatte, ist er vom weiteren Strassenverlauf überrascht worden, von der Strasse abgekommen und in ein Bachbett gestürzt. Der 51-Jährige wurde verletzt.

Stefanie Vögele mit erstem WTA-Sieg seit April
Sport

Stefanie Vögele mit erstem WTA-Sieg seit April

Stefanie Vögele kam in Südkorea zu einem seltenen Erfolgserlebnis. Die 28-jährige Aargauerin schaffte in Seoul erstmals seit fünf Monaten den Einzug in die 2. Runde eines WTA-Turniers.

21-Jähriger verunfallt wegen Reh
Regional

21-Jähriger verunfallt wegen Reh

Ein Reh, das über die Strasse rannte, hat am Sonntagabend in Mollis GL einen jungen Autofahrer überrascht. Der 21-Jährige zog die Handbremse, worauf er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Gegner von
Regional

Gegner von "Versicherungsspionen" starten Kampagne in Luzern

Die Gegner des Gesetzes zur Überwachung von Sozialversicherten haben am Montag in Luzern ihre Abstimmungskampagne gestartet. Mit dem Referendum wollen sie der "willkürlichen Überwachung" den Riegel schieben. Gastgeber des Anlasses war ungewollt die Krankenkasse CSS.