Der Gruppensieg wäre für den FCB attraktiv


News Redaktion
Sport / 25.11.21 04:03

In seiner reichen Geschichte im Europacup ist der FC Basel nie so weit gereist, wie er es in dieser Woche tun muss. Dabei geht es im Conference-League-Spiel in Almaty nicht mehr um alles.

Was kann Cheftrainer Patrick Rahmen nach der längeren Pause von seinen Baslern erwarten? (FOTO: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)
Was kann Cheftrainer Patrick Rahmen nach der längeren Pause von seinen Baslern erwarten? (FOTO: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Seit dem 1:1 bei Omonia Nikosia in der 4. Runde wissen die Spieler von Cheftrainer Patrick Rahmen, dass sie im Frühling in den K.o.-Runden der neu geschaffenen Conference League mittun werden.

Die Basler müssen die 5300 Kilometer lange Flugreise bis fast zur chinesischen Grenze in die frühere kasachische Hauptstadt Almaty auf sich nehmen, obwohl nicht mehr sehr viel auf dem Spiel steht. Es geht um einen oder zwei Punkte für den UEFA-Koeffizienten der Super League sowie 166000 oder 500000 Euro an Prämien für ein Unentschieden respektive einen Sieg. Und mit einem Erfolg würden die Basler die Chancen auf den Gruppensieg wahren. Als Erste der Gruppe wären sie direkt für die Achtelfinals qualifiziert, als Zweite müssten sie die K.o.-Phase in den (insgesamt acht) Sechzehntelfinals beginnen, und zwar gegen einen Gruppendritten der Europa League.

Die Basler liegen vor den letzten beiden Runden zwei Punkte hinter Karabach Agdam. In der letzten Runde werden sie gegen die Mannschaft aus Aserbaidschan jedoch noch im St.-Jakob-Park spielen können. Das Hinspiel gegen Kairat Almaty gewann Basel nach einer 4:0-Führung 4:2.

Wie für die Young Boys war auch für den FCB die Länderspielpause ungewöhnlich lang. Im Fall von Basel sind es zwei Wochen und vier Tage. Das letzte Spiel vor der Pause verloren die Basler zuhause gegen St. Gallen eher unerwartet 0:1. So gesehen, dürfte der Match in Almaty trotz der mühseligen Reise für Patrick Rahmen etwas Gutes haben. Er dürfte erkennen, wo seine Leute stehen, bevor es am Sonntag in der hart umstrittenen Meisterschaft mit der Partie in Luzern weitergeht.

(sda)


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