Deutlich weniger Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer


Roman Spirig
International / 06.11.18 12:14

Knapp über 100'000 Migranten sind in den ersten zehn Monaten des Jahres über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Das sind deutlich weniger als in den Vorjahren.

Deutlich weniger Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer  (Foto: KEYSTONE / AP Libyan Coast Guard / )
Deutlich weniger Flüchtlinge kommen über das Mittelmeer (Foto: KEYSTONE / AP Libyan Coast Guard / )

die Marke von 100'000 illegalen Zuwanderern und Flüchtlingen ist 2018 allerdings zum fünften Mal in Folge überschritten worden. Dies teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit. Hauptankunftsland sei inzwischen Spanien, wo 49'000 Migranten an Land gegangen seien. Griechenland folgt mit knapp 28'000 Migranten.

Nach Italien kamen in diesem Jahr bisher 22'000 Menschen auf der Flucht oder der Suche nach einem besseren Leben. Laut IOM sind bisher etwa 2000 Menschen beim Versuch der Überfahrt gestorben oder werden vermisst.

Die aktuellen Zahlen liegen den Angaben zufolge deutlich unter denen der Vorjahre. 2017 zählten die Behörden zum gleichen Zeitpunkt etwa 155'000 Migranten. 2016 waren es 338'000. Die Menschen, die nach Italien kamen, stammten meist aus Tunesien, Eritrea, dem Sudan, dem Irak, Pakistan sowie Nigeria.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Federers Halbfinal gegner ist Alexander Zverev
Sport

Federers Halbfinal gegner ist Alexander Zverev

Roger Federers Halbfinal-Gegner bei den ATP Finals in London heisst Alexander Zverev (am Samstag Nachmittag). Der Deutsche, Nummer 5 der Welt, gewann sein letztes Gruppenspiel in der O2 Arena gegen den Amerikaner John Isner 7:6 (7:5), 6:3.

Das Schaulaufen beginnt - FDP und CVP entscheiden über Bundesrats-Kandidaturen
Schweiz

Das Schaulaufen beginnt - FDP und CVP entscheiden über Bundesrats-Kandidaturen

Das Schaulaufen im Bundeshaus hat begonnen. Die CVP- und die FDP-Fraktion haben sich zurückgezogen, um ihre Bundesratskandidatinnen und -kandidaten zu nominieren. Diese werden nun der Reihe nach angehört. Der Entscheid wird für den frühen Abend erwartet.

Der Tierpark Goldau hat neu eine Fuchsanlage
Regional

Der Tierpark Goldau hat neu eine Fuchsanlage

Im Natur- und Tierpark Goldau müssen die Füchse nicht mehr ihren Lebensraum mit dem Dachs teilen. Sie haben neu eine eigene Anlage.

Rappen spalten: Teuerung in der Schweiz frisst Lohnerhöhung weg
Wirtschaft

Rappen spalten: Teuerung in der Schweiz frisst Lohnerhöhung weg

Die Mitarbeitenden mit einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) haben dieses Jahr zwar etwas mehr Lohn erhalten. Davon können sich die Leute aber nicht mehr kaufen: Denn wegen der Teuerung dürften die Reallöhne sinken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.