Deutsche Regierung für "kurzen einheitlichen Lockdown"


News Redaktion
International / 07.04.21 14:16

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist die deutsche Regierung für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens in Deutschland. Sie unterstützt indirekt die Idee eines "Brücken-Lockdowns" von CDU-Chef Armin Laschet.

ARCHIV - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist die deutsche Regierung für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Foto: Christophe Gateau/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Christophe Gateau)
ARCHIV - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist die deutsche Regierung für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Foto: Christophe Gateau/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Christophe Gateau)

Auf die Frage, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Laschets Vorschlag bewerte, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin, es gebe im Augenblick bei den Corona-Neuinfektionen keine gute Datenbasis, die Zahl der belegten Intensivbetten spreche aber eine sehr deutliche Sprache. Deswegen ist auch jede Forderung nach einem kurzen einheitlichen Lockdown richtig. Auch ein gemeinsames bundeseinheitliches Vorgehen wäre hier wichtig, sagte die.

Die Vielfalt der beschlossenen Regeln trägt im Moment nicht zur Sicherheit und zur Akzeptanz bei, fügte Demmer hinzu. Für vorgezogene Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin, wie von Laschet ebenfalls vorgeschlagen, gibt es nach ihren Worten im Moment aber erkennbar keine Mehrheit. Die nächsten Beratungen der Kanzlerin mit den Länderchefs sind für Montag geplant.

(sda)


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