Die Emotionen des Nationaltrainers


News Redaktion
Sport / 14.04.21 00:06

Der Schweizer Nationaltrainer Nils Nielsen kämpft mit den Tränen, als er nach der geschafften EM-Qualifikation an der Pressekonferenz erscheint. "Wir haben nie aufgegeben. Das war unsere Mission."

Nationaltrainer Nils Nielsen hatte nach der dramatischen Partie mit den Emotionen zu kämpfen (FOTO: KEYSTONE/EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE)
Nationaltrainer Nils Nielsen hatte nach der dramatischen Partie mit den Emotionen zu kämpfen (FOTO: KEYSTONE/EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Der Däne war stolz auf sein Team - zurecht. Die Schweizerinnen liessen sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz nicht von ihrem Weg abbringen und schafften es endlich, ein K.o.-Spiel für sich zu entscheiden. Zwar vermochte die SFV-Auswahl auch in Thun gegen die resolut einsteigenden und taktisch clever auftretenden Tschechinnen spielerisch nicht vollends zu überzeugen, sie kämpfte sich aber immer wieder zurück - zuletzt zweimal im Penaltyschiessen.

Diese Frauen haben so viel Charakter, es ist fantastisch mit ihnen zu arbeiten, sagte Nielsen, dessen Vertrag sich mit der Qualifikation für die EM bis im Herbst 2022 und nach Abschluss der WM-Qualifikation verlängerte. Wir gehen unseren Weg weiter.

Im September beginnt die Qualifikation für die WM 2023 in Australien und Neuseeland, dazwischen folgt die EM-Endrunde im Sommer 2022, die zweite in Folge für die SFV-Frauen. Wir werden aber nicht nach England fahren, nur um dabei zu sein, sagte Nielsen. Das Ziel sei, Wege und Lösungen zu finden, um dort ein gutes Resultat zu erzielen. Mit seinem Heimatland Dänemark hatte er 2017 in den Niederlanden den Final erreicht.

In der Stunde des Erfolgs gedachte Nielsen auch an Florijana Ismaili, die im Sommer 2019, kurz nach seinem Amtsantritt, im Sommerurlaub in Italien tragisch ums Leben gekommen war. Ich hoffe, dass sie stolz ist auf ihre Mitspielerinnen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Glarus: Gemeindepräsident Marti tritt nicht zur Wiederwahl an
Regional

Glarus: Gemeindepräsident Marti tritt nicht zur Wiederwahl an

Die Amtszeit des Glarner Gemeindepräsidenten Christian Marti (FDP) endet im Sommer 2022. Er tritt nicht zur Wiederwahl an. Marti ist der letzte Gründungspräsident seit der Grossfusion, der noch im Amt ist.

Ombudsstelle der Stadt Luzern hat so viel zu tun wie nie zuvor
Regional

Ombudsstelle der Stadt Luzern hat so viel zu tun wie nie zuvor

Bei der Ombudsstelle der Stadt Luzern haben sich im vergangenen Jahr so viele Personen gemeldet wie nie zuvor. 90 Ratsuchende wandten sich mit Anliegen oder Beschwerden zur Stadtverwaltung an die Anlaufstelle. Diese musste sich zum zweiten Mal mit einem Fall von Whistleblowing befassen.

Schurter und Flückiger auf dem Podest - Franzose düpiert Favoriten
Sport

Schurter und Flückiger auf dem Podest - Franzose düpiert Favoriten

Nino Schurter und Mathias Flückiger fahren beim Weltcup-Auftakt in Albstadt auf das Podest. Der Sieg geht an den 26-jährigen Franzosen Victor Koretzky, der Schurter im Sprint auf Platz 2 verweist.

USA lassen Biontech/Pfizer-Impfstoff für 12- bis 15-Jährige zu
International

USA lassen Biontech/Pfizer-Impfstoff für 12- bis 15-Jährige zu

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Corona-Impfstoff des deutschen Impfstoffherstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zugelassen.