Die Splitter vom Mittwoch: Was an der WM so los ist


Roman Spirig
Sport / 13.06.18 18:06

Eine Fussball-WM hat viele Gesichter und viele Geschichten. Im Splitter erzählt Radio Central jeweils Side-Stories, die erstaunen, manchmal zum Schmunzeln bringen oder einfach nur Kopfschütteln verursachen. Ausserdem gibts wild zusammengewürfelte Bildstrecken zum Hingucken. Hier der WM-Splitter vom heutigen Mittwoch.

Die Splitter vom Mittwoch: Was an der WM so los ist  (Foto: KEYSTONE / AP / Vadim Ghirda)
Die Splitter vom Mittwoch: Was an der WM so los ist (Foto: KEYSTONE / AP / Vadim Ghirda)
(Foto: KEYSTONE / AP / Darko Bandic)
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Schweizer WM-Gegner Brasilien mit Neymar und Co im Training (Foto: KEYSTONE / EPA / RONALD WITTEK)
Schweizer WM-Gegner Brasilien mit Neymar und Co im Training (Foto: KEYSTONE / EPA / RONALD WITTEK)
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(Foto: KEYSTONE / EPA / FACUNDO ARRIZABALAGA)
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Nicht nur die brasilianischen Reporter wundern sich über das Sprachrepertoire der Schweizer WM-Equipe. Die Flexibilität im kommunikativen Bereich ist im SFV-Lager in der Tat beeindruckend. "Wir unterhalten uns je nach Bedarf auf Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch", erklärte Valon Behrami. Der Mann mit dem Erfahrungsschatz von bald sechs Endrunden ist ein Paradebeispiel für die sprachliche Vielfalt. Der Tessiner mit Wurzeln im Kosovo könnte sich nach Abschluss seiner Karriere als Dolmetscher bewerben - fünf Sprachen beherrscht der Udinese-Mittelfeldspieler ohne das geringste Problem.

Argentinische Gefängnisinsassen sind in einen Hungerstreik getreten, um die Spiele der WM im Fernsehen sehen zu können. "Kabelfernsehen ist ein unabdingbares Recht für jeden, der seiner Freiheit beraubt ist", erklärten neun Insassen der Haftanstalt Puerto Madryn rund 1300 Kilometer südlich von Buenos Aires. Das Kabelfernsehen sei aber schon seit drei Tagen kaputt.

Jamaikas ehemaliger Sprintstar Usain Bolt drückt Lionel Messi und der Albiceleste die Daumen. "Ich bin schon seit vielen Jahren Argentinien-Fan. Sie haben schon oft ihr Potenzial gezeigt. Wenn sie gut spielen, können sie den Final erreichen und ihn auch gewinnen. Ich hoffe, dass sie es dieses Mal packen", sagte der achtfache Olympiasieger.

Russlands Nationaltrainer Stanislaw Tschertschessow hat alle Schnurrbartträger des Landes augenzwinkernd zum Besuch des Eröffnungsspiels am Donnerstag aufgerufen. "Alle mit Schnauzer: Ab ins Stadion!", sagte er bei einer Pressekonferenz in Moskau. Hintergrund des Appells des Trainers - selbst Träger eines Oberlippenbarts - ist die Aktion "Schnurrbart der Hoffnung". Dabei fotografieren sich Russen zur Unterstützung des Nationalteams mit echtem oder falschem Bart und veröffentlichen das Bild im Internet.

Brasiliens Nationalteam hat sich in seinem Camp in Sotschi gegen Spionage gewappnet. Zum Schutz vor der Beobachtung durch mögliche Turniergegner setzt die Seleção auf ihrem WM-Trainingsgelände in Sotschi ein "Anti-Spionage-Team" ein. Wie das Internetportal globoesporte.globo.com unter Berufung auf Brasiliens Fussballverband CBF schrieb, sind die vom Verband engagierten Mitarbeiter auch autorisiert, Drohnen abzuschiessen. Der Schweizer Gegner im ersten Gruppenspiel vom Sonntag absolvierte am Mittwoch seine erste nicht-öffentliche Trainingseinheit.

(sda)


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