Medwedew: "Nicht zum Weinen hier"


News Redaktion
Sport / 24.07.21 10:07

Den Topfavoriten Novak Djokovic und Daniil Medwedew gelingt der Auftakt ins olympische Tennisturnier nach Mass. Bereits ein Thema ist die grosse Hitze.

Ganz schön heiss: Mitfavorit Daniil Medwedew leidet zum Auftakt des olympischen Tennisturniers, gewinnt aber in zwei Sätzen (FOTO: KEYSTONE/AP/Patrick Semansky)
Ganz schön heiss: Mitfavorit Daniil Medwedew leidet zum Auftakt des olympischen Tennisturniers, gewinnt aber in zwei Sätzen (FOTO: KEYSTONE/AP/Patrick Semansky)

Djokovic, der mit Siegen in Tokio und beim folgenden US Open den ersten Golden Slam eines Mannes anstrebt, gewinnt in etwas über einer Stunde 6:2, 6:2 gegen den bolivianischen Sandplatz-Spezialisten Hugo Dellien (ATP 139). In der 2. Runde dürfte es für den Serben gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 48) bereits etwas schwieriger werden.

Den nächsten Eintritt in die Geschichte am ehesten vermiesen könnte dem Serben Daniil Medwedew. Die Weltnummer 2, die wegen der Dopingsperre seines Landes offiziell für das Russische Olympische Komitee (ROC) antritt, bezwang den Kasachen Alexander Bublik mit etwas Mühe 6:4, 7:6 (8:6) und sprach danach über die Mittagshitze von rund 32 Grad.

Das gehörte zu den schlimmsten Bedingungen, bei denen ich je gespielt habe, meinte der Finalist des Australian Open. Es wäre vielleicht besser, wenn man wie in Mexiko später am Abend spielen würde. Hoffnungen auf eine Anpassung des Spielplan macht er sich aber keine. Und klagen will er auch nicht. In Cannes, wo er lebe, sei es im Sommer auch heiss. Es ist hart, aber wir sind hier, um eine Medaille zu gewinnen, nicht um wegen der Hitze zu weinen.

(sda)


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