Dritter Rückholflug aus Kolumbien in der Schweiz angekommen


Roman Spirig
Schweiz / 25.03.20 10:35

Das Schweizer Aussenministerium hat bisher rund 560 Schweizer Touristen aus dem Ausland zurück geholt. Heute Morgen landete die dritte Maschine mit 279 Schweizerinnen und Schweizern und 35 Staatsangehörigen aus Nachbarländern in Zürich.

Dritter Rückholflug aus Kolumbien in der Schweiz angekommen (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
Dritter Rückholflug aus Kolumbien in der Schweiz angekommen (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)

Das Flugzeug kam aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotà, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. Am Dienstag waren bereits zwei Flüge aus Costa Rica und Marokko auf dem Flughafen Zürich gelandet. Alle Heimgekehrten müssen nun zehn Tage in Quarantäne.

Ein Flugzeug aus San José in Costa Rica hatte am Dienstagnachmittag die ersten 151 Personen zurückgebracht. Am Abend landete dann noch eine zweite Maschine in Zürich, die aus Casablanca in Marokko gekommen war. In der vom EDA gecharterten Maschine sassen rund 130 Schweizerinnen und Schweizer, wie das EDA bekannt gab. Es informiert unter dem Hashtag #flyinghome über die nach eigenen Angaben grösste Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz.

Weitere Landungen von Rückholflügen erwartet das EDA am Donnerstagmorgen: Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Lima in Peru sollen um 9.20 Uhr in Zürich landen. Damit wären dann die ersten rund 750 in der Schweiz wohnhaften Personen nach Hause zurück geholt worden. Sie alle hatten wegen der Corona-Krise in Südamerika festgesessen.

In den kommenden Wochen plant das EDA Dutzende zusätzliche Flüge nach Lateinamerika, Asien und Afrika. Im Vordergrund stehen zunächst Destinationen auf diesen drei Kontinenten. Die entsprechenden Länder wird das EDA bekannt geben, sobald die Abklärungen mit den Airlines getroffen und die diplomatischen Vertretungen vor Ort Bescheid wissen.

Mehrere Tausend Reisende aus der Schweiz sind nach Schätzungen des EDA derzeit im Ausland. Der Bundesrat forderte sie vergangene Woche dazu auf, in die Schweiz zurückzukehren. Rund 17000 registrierten ihre Reise bislang auf der Travel Admin App.

(sda)


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