Ein Hattrick ist für Martin Fuchs möglich


News Redaktion
Sport / 09.12.22 05:03

Der Springreiter Martin Fuchs strebt am Sonntag beim hochdotierten Grand Prix von Genf den dritten Sieg in Serie an. Zuvor reitet er am Freitagabend als einziger Schweizer im Top-Ten-Final.

Martin Fuchs und Leone Jei starten beim Grand Prix in Genf als Titelverteidiger. (FOTO: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)
Martin Fuchs und Leone Jei starten beim Grand Prix in Genf als Titelverteidiger. (FOTO: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

1,2 Millionen beziehungsweise 500'000 Franken teilen sich die Weltbesten in den höchstdotierten zwei Prüfungen anlässlich der 61. Auflage des Concours Hippique International de Genève. Zunächst vereinigt der Top-Ten-Final im Palexpo-Messezentrum die besten zehn Reiterinnen und Reiter der Weltrangliste. Der Event geniesst bei den Aktiven einen hohen Stellenwert - nicht bloss wegen der üppigen Dotation und der exklusiven Besetzung.

Diese Prüfung wird alljährlich vom International Jumping Riders Club (IJRC) organisiert, der Vereinigung der Springreiter. Erstmals seit langem ist Steve Guerdat nicht mehr für diese Prüfung qualifiziert, Fuchs reitet seit 2018 im erlauchten Kreis.

Fuchs, der Weltcupsieger vom vergangenen Frühling in Leipzig, sattelt für den Top-Ten-Final Conner Jei. Für den Grand Prix nimmt er Leone Jei aus dem Stall. Mit dem Schimmel bestritt er auch 2021 den Haupt-Event. 2019 wenige Monate vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatte ihn Clooney zum Erfolg getragen.

Guerdat wird sich für den Grand Prix zwischen Venard und Dynamix entscheiden. Für den Jurassier bildet Genf das Heimturnier. Der Olympiasieger 2012 ist in der Rhone-Stadt äussert erfolgreich unterwegs. Den Grand Prix gewann er viermal (2006 und 2010 mit Jalisca Solier, 2013 und 2015 mit Nino), den Top-Ten-Final zweimal (2010 mit Jalisca Solier, 2018 mit Alamo).

Einen emotionalen Moment wird das Publikum am Sonntag vor dem Grand Prix erleben. Fuchs dreht mit Clooney, der ihn zu EM-Gold 2019 und WM-Silber 2018 trug, eine letzte Runde auf dem Platz. Der Schimmel zog sich nach den Olympischen Spielen in Tokio bei einem Sturz auf der Weide schwere Verletzungen an der rechten Schulter zu und entging nur knapp dem Einschläfern.

(sda)


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