Ermittler: 13 Tote bei Schüssen in russischer Schule


News Redaktion
International / 26.09.22 13:00

Die Zahl der gemeldeten Todesopfer bei Schüssen in einer russischen Schule ist am Montag auf 13 gestiegen, darunter auch Kinder. Das teilte das nationale Ermittlungskomitee in neuen Angaben mit.

Polizei und Sanitäter arbeiten an einer Schule, in der Schüsse gefallen sind. Es gab Tote und Verletzte. Foto: Uncredited/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Uncredited)
Polizei und Sanitäter arbeiten an einer Schule, in der Schüsse gefallen sind. Es gab Tote und Verletzte. Foto: Uncredited/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Uncredited)

Zuvor war von neun Toten die Rede gewesen, darunter mindestens zwei Lehrer und zwei Wachleute. Das Innenministerium der Republik Udmurtien hatte am Morgen zunächst von sieben Toten und 20 Verletzten in der Stadt Ischewsk gesprochen.

Die Ermittlungsbehörde bestätigte, dass es 21 Verletzte gebe, darunter 14 Kinder und 6 Erwachsene. "In Udmurtien gab es heute eine Tragödie in Ischewsk in der Schule 88. Ein noch nicht identifizierter Mensch brach in die Schule ein, tötete einen Wachmann, das ist schon bekannt", hatte Gouverneur Alexander Bretschalow kurz nach der Tat gesagt. "Es gibt Opfer unter den Kindern und Verletzte", sagte er.

Der Täter tötete sich selbst, wie das Innenministerium der Region bestätigte. Zu den Hintergründen der Tat in der Stadt rund 1200 Kilometer östlich von der russischen Hauptstadt Moskau gab es zunächst keine Angaben. In Russland gab es bereits mehrfach Amokläufe an Bildungseinrichtungen mit vielen Toten und Verletzten.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Auch G7 und Australien beschliessen Preisdeckel für russisches Öl
International

Auch G7 und Australien beschliessen Preisdeckel für russisches Öl

Nach der Einigung der Europäischen Union (EU) auf einen Preisdeckel für russisches Öl haben auch die G7-Staaten und Australien eine Obergrenze von 60 Dollar pro Barrel beschlossen.

Luzerner Kantonsgericht senkt Strafe gegen Springreiter Estermann
Regional

Luzerner Kantonsgericht senkt Strafe gegen Springreiter Estermann

Das Luzerner Kantonsgericht hat den Springreiter Paul Estermann wegen mehrfacher vorsätzlicher Tierquälerei verurteilt. Wie vom Bundesgericht verlangt, stellte es in einem Fall das Verfahren ein.

SGV fordert vom Bund Untersuchung zur Post
Schweiz

SGV fordert vom Bund Untersuchung zur Post

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) ist beunruhigt über mögliche Verletzungen des Subventionsrechts durch die Post, wenn der gelbe Riese in den Privatmarkt expandiert. Er hat die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) mit Abklärungen beauftragt.

Schweizer Jugendlicher erleidet auf Bahnwagen einen Stromschlag
Schweiz

Schweizer Jugendlicher erleidet auf Bahnwagen einen Stromschlag

Ein 18 Jahre alter Jugendlicher hat am frühen Samstagmorgen einen Stromschlag erlitten, weil er auf einen Bahnwagen geklettert war. Der junge Mann musste in kritischem Zustand ins Spital gefahren werden.