"Es ist eine Grauzone!" Phänomen Fasnacht: Warum gehen wir eigentlich hin?


Roman Spirig
Regional / 21.02.20 14:30

Bei vielen ist die Fasnacht das erste, was im Kalender markiert wird. Jahr für Jahr strömen die Massen ins bunte Konfetti-Treiben, schminken und verkleiden sich, feiern mit Freunden und wildfremden Menschen zugleich. Warum tun wir das? Spät abends in Stans gibt es erstaunliche Antworten.

Es ist der 20.2.2020. Wir sind auf dem Dorfplatz in Stans. Hier treffen sich am Schmudo, Einheimische wie auch Angereiste aus Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Zug. Einige auf der Fasnachtsdurchreise, andere, die über Tage hier feiern wollen.

Wir mischen uns unters Volk und merken sofort - es ist im Prinzip wie an fast allen anderen Fasnachts-Orten der Innerschweiz auch: Man ist mit allen per Du, auch mit denen die man 2 Wochen später wieder siezt. Man redet zusammen, man feiert zusammen, man prostet zusammen, man singt zusammen, man jooooohlt zusammen. Und dies in einer Form, wie wir es nur ein Mal im Jahr tun. Die einen dafür gleich mehrere Tage am Stück.

Warum tun wir das? Warum gehen wir an die Fasnacht? Dieses Jahr wollen wir diesen Phänomen mal richtig auf den Grund gehen. Christian Stämpfli stellt in seiner Videoreportage nur die eine eigentlich so einfache wie offenbar aber auch rätselhafte Frage. Zu später Stunde kommen erstaunliche Antworten zum Vorschein. 


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