ESAF-Siegermuni Kolin ist tot. Besitzer Mändel erzählt.


Roman Spirig
Schwingen / 28.02.20 08:41

Kolin lebt nicht mehr. Sein Züchter musste den 5-jährigen Star des ESAF 2019 zum Metzger bringen. Der berühmteste Stier, den Unterägeri je hatte, war offenbar nicht mehr unter normalen Umständen zu halten. Züchter Mändel Nussbaumer erzählt uns im Podcast, dass ihm Kolin mehr und mehr Angst machte und deshalb gehen musste.

ESAF-Siegermuni Kolin ist tot. Besitzer Mändel erzählt. (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
ESAF-Siegermuni Kolin ist tot. Besitzer Mändel erzählt. (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

  • Mändel Nussbaumer erzählt wie ihm sein geliebter Stier Kolin mit der Zeit immer mehr Angst machte. Christian Stämpfli fragte nach, warum Kolin gehen musste. Hier im Podcast das ganze Gespräch (Play drücken).

Mändel Nussbaumer, der eigentlich Urs Nussbaumer heisst, den aber alle einfach Mändel nennen, pflegte den Stier Kolin und bereitete ihn vor auf die Tage vor dem Eidgenössischen. Auch danach schaute er zu ihm (Schwingerkönig Christian Stucki, der Kolin gewonnen hatte, liess den Muni bei seinem Besitzer).

Mändel scheute keinen Aufwand, um dies möglich zu machen.

Der 55-Jährige putzte ihn, striegelte ihn, frisierte ihn und färbte ihm die Klauen schwarz ein. Seine Liebe zu diesem Tier war unübersehbar. Und für die Ewigkeit: Mändel liess sich das Porträt von Kolin auf den rechten Oberarm tätowieren. Ein Kindheitstraum ging für Mändel in Erfüllung, dass er Kolin auf diesen Tag vorbereiten durfte. Wie er diesen Traum lebte, ist hier in diesem Beitrag vom letzten August im Video zu sehen... hier klicken.


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