EWO konnte 2020 in Obwalden weniger Strom absetzen


News Redaktion
Wirtschaft / 14.04.21 09:34

Das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) hat 2020 wegen der Coronapandemie und der warmen Witterung im Kanton weniger Strom abgesetzt. Es konnte den wertmässigen Umsatz aber leicht erhöhen, der Gewinn fiel indes tiefer aus als 2019, wie das öffentlich-rechtliche Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Obwaldner Stromzähler haben 2020 einen geringeren Verbrauch angezeigt. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Die Obwaldner Stromzähler haben 2020 einen geringeren Verbrauch angezeigt. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der Umsatz nahm von 64,7 Millionen Franken auf 65,7 Millionen Franken zu. Der Gewinn reduzierte sich von 9,75 auf 8,78 Millionen Franken. Das EWO habe sich damit erfolgreich im schwierigen Umfeld behauptet, hiess es in der Mitteilung.

Das EWO produzierte im vergangenen Jahr 129,6 Gigawattstunden Wasserkraftstrom, 7,7 Prozent weniger als 2019 und 3,6 Prozent weniger als im langjährigen Mittel. Beeinträchtigt worden sei die Stromproduktion durch den milden Winter und eine Anlagensanierung.

Der Lockdown habe dann vom März bis Juni zu einem markanten Rückgang des Stromverbrauchs geführt, hiess es weiter. In der zweiten Jahreshälfte seien die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Energiebezug aber kaum mehr spürbar gewesen.

Insgesamt nahm der Stromabsatz im Kanton Obwalden, trotz der wachsenden Bevölkerung, um 1,5 Prozent auf 243,0 Gigawattstunden (GWh) ab. Den gesamten Stromabsatz konnte das EWO aber um 1,0 Prozent auf 520,4 GWh erhöhen.

(sda)


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