Ex-Platzchef des Luzerner Fests wegen Veruntreuung verurteilt


News Redaktion
Regional / 02.03.23 23:59

Ein ehemaliger Platzchef des Luzerner Fests hat 2018 Getränkeeinnahmen von 47'000 Franken in die eigene Tasche gesteckt und sich damit der Veruntreuung schuldig gemacht. Zu diesem Schluss ist die Einzelrichterin des Kriminalgerichts gekommen.

Der Beschuldigte zeigte am Prozess wortkarg. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Der Beschuldigte zeigte am Prozess wortkarg. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Weil der 50-jährige Schweizer ferner an mehreren Festausgaben Getränke im Wert von 5000 Franken mitgenommen habe, wurde er wegen mehrfacher Veruntreuung schuldig gesprochen. Er wurde für diese zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt, wie aus dem am Donnerstag publizierten Urteil hervorgeht. Dazu kommt wegen Beschimpfung eine bedingte Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu 30 Franken. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Der Beschuldigte war am Stadtfest 2018 am Schwanenplatz als Platzchef für drei Stände mit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, nur Getränkeeinnahmen von 7000 Franken statt 54'000 Franken auf das Konto des Luzerner Fests eingezahlt zu haben.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Proteste in Israel gehen trotz Aussetzen der Justizreform weiter
International

Proteste in Israel gehen trotz Aussetzen der Justizreform weiter

Trotz des angekündigten Stopps der umstrittenen Justizreform in Israel wollen Gegner der Regierungspläne ihren Protest weiterführen. "Wir werden die Demonstrationen nicht einstellen, bis der Justizputsch vollständig gestoppt ist", teilten die Organisatoren des Widerstands auf der Strasse am späten Montagabend mit. Die Ankündigung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu diene lediglich dazu, die Bevölkerung hinters Licht zu führen, "um den Protest zu schwächen und dann eine Diktatur zu errichten". Im Laufe des Dienstags seien mehrere Kundgebungen geplant.

Deutsche Regierung will Fachkräfteeinwanderung erleichtern
International

Deutsche Regierung will Fachkräfteeinwanderung erleichtern

Angesichts eines gravierenden Fachkräftemangels will die deutsche Regierung die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte erleichtern. Das Kabinett beschloss am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf.

IAEA-Chef beginnt Inspektion von Atomkraftwerk Saporischschja
International

IAEA-Chef beginnt Inspektion von Atomkraftwerk Saporischschja

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, ist im russisch besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja zur zweiten grossen Inspektion eingetroffen.

Papst wegen Atemwegsinfekt im Krankenhaus
International

Papst wegen Atemwegsinfekt im Krankenhaus

Papst Franziskus leidet an einer Atemwegsinfektion und muss einige Tage im Krankenhaus behandelt werden. Das gab der Sprecher des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, am Mittwochabend bekannt. Der 86 Jahre alte Pontifex war am Nachmittag in die Gemelli-Klinik von Rom gebracht worden, wo Tests den Befund ergaben. Es handle sich nicht um Corona, sagte der Sprecher weiter. Der Infekt erfordere "einige Tage" der stationären Therapie in der Universitätsklinik. Offen blieb, wann Franziskus in den Vatikan zurückkehrt - wo in der nächsten Woche die Osterfeiern anstehen.