Ex-US-Vizepräsident Mike Pence kündigt Memoiren an


News Redaktion
International / 08.04.21 08:32

Der ehemalige US-Vizepräsident Mike Pence will eine Autobiografie unter anderem über seine Zeit unter Donald Trump veröffentlichen.

ARCHIV - US-Vizepräsident Mike Pence spricht während eines Gedenkgottesdienstes für einen verstorbenen Brigadegeneral der Air Force. Foto: Chris Jackson/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Chris Jackson)
ARCHIV - US-Vizepräsident Mike Pence spricht während eines Gedenkgottesdienstes für einen verstorbenen Brigadegeneral der Air Force. Foto: Chris Jackson/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Chris Jackson)

In dem Werk, das voraussichtlich 2023 erscheinen solle, werde der 61-Jährige entscheidende Ereignisse der Trump-Regierung thematisieren, teilte der Verlag Simon & Schuster am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Das Buch werde den Werdegang des streng gläubigen Christen von seinen Wurzeln im Bundesstaat Indiana bis hin zu seiner Zeit als zweithöchster Vertreter der Trump-Regierung nachzeichnen. Simon & Schuster hat nach eigenen Angaben mit Pence einen Vertrag über zwei Bücher abgeschlossen. Dieser habe einen Wert zwischen drei bis vier Millionen Dollar (rund 2,5 bis 3,3 Millionen Euro), berichtete der Sender CNN unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen aus der Verlagsbranche.

Am selben Tag kündigte Pence den Start einer von ihm geführten konservativen Organisation namens Advancing American Freedom (auf Deutsch etwa: Amerikanische Freiheit vorantreiben) an. AAF baue auf der erfolgreichen Politik der Trump-Pence-Regierung und werde dabei helfen, die Agenda der radikalen Linken zu bezwingen, schrieb Pence auf Twitter. Dem Beirat der Organisation gehören weitere prominente frühere Vertreter der Trump-Regierung an, darunter Kellyanne Conway und Wirtschaftsberater Larry Kudlow. Die Ankündigung befeuerte Spekulationen über eine mögliche Kandidatur Pences bei den Präsidentenwahlen 2024.

(sda)


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